Der argentinische Präsident Mauricio Macri geht gegen die Hisbollah in seinen Land vor

Der argentinische Präsident Mauricio Macri geht gegen die Hisbollah in seinen Land vor

Argentinien ächtet Hisbollah

Argentinien setzt die Hisbollah auf seine Liste von Terror-Organisationen und kündigt an, die Vermögen der Mitglieder einzufrieren. Das fällt mit dem 25-jährigen Jubiläum eines blutigen Anschlags in Buenos Aires zusammen, für den Argentinien die libanesische Gruppierung verantwortlich macht.

BUENOS AIRES (inn) – Argentinien will das Vermögen der Hisbollah im Land einfrieren. Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ am Donnerstag berichtet, bezeichnet der südamerikanische Staat die libanesische Gruppierung jetzt auch als Terror-Organisation. Argentinien macht die Hisbollah für zwei Terroranschläge der vergangenen Jahrzehnte verantwortlich. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu begrüßte den Schritt der argentinischen Regierung.

Argentinien hatte am Mittwoch eine neue Liste mit Menschen und Organisationen veröffentlicht, die mit Terrorismus in Verbindung gebracht werden. Daraufhin leitete das argentinische Finanzministerium die Einfrierung von Konten und Vermögen der Hisbollah-Mitglieder ein. „Heute stellt die Hisbollah weiterhin eine Gefahr für die Sicherheit und Integrität der Wirtschaft und der Finanzen der argentinischen Republik dar“, teilte die dafür zuständige Abteilung des Finanzministeriums mit.

Hintergründe zu Terroranschlägen

Die Ankündigung fiel mit dem 25. Jahrestag des Bombenanschlags auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires zusammen, bei dem 85 Menschen starben. Argentinien macht den Iran und die Hisbollah für den Anschlag verantwortlich. Die streiten wiederum jedwede Verantwortung ab. Argentinien sieht die Hisbollah auch als Drahtzieher hinter dem Angriff auf die Israelische Botschaft in Buenos Aires im Jahr 1992, bei dem 29 Menschen starben.

Netanjahu lobte den argentinischen Präsidenten Mauricio Macri. „Es ist Zeit, dass die gesamte aufgeklärte Welt versteht, welche ernsthafte Gefahr von dem Iran und der Hisbollah ausgeht. Es ist Zeit, dass die gesamte Welt dagegen aufsteht“, sagte er. Mit der Einstufung als Terror-Organisation ist Argentinien bislang das einzige lateinamerikanische Land.

Bahrain begrüßt argentinische Entscheidung

Weitere Unterstützung erfuhr Argentinien am Freitag aus Bahrain. „Das Außenministerium des Königreichs Bahrain begrüßt die Entscheidung der argentinischen Republik, die Hisbollah als Terror-Organisation zu bezeichnen und die Konten der Mitglieder auf ihrem Gebiet einzufrieren“, heißt es in einer Mitteilung des Golfstaates. Die Äußerung erfolgte nach einem Treffen des israelischen Außenministers Israel Katz mit seinem bahrainischen Kollegen Chaled Bin Ahmad al-Chalifa in Washington bei einer Veranstaltung des US-Außenministeriums zu Religionsfreiheit.

Von: mm

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