Sprach zum Jerusalem-Tag über die Bedrohung durch den Iran und israelische Gebiete, die bewahrt werden sollen: Benjamin Netanjahu (Archivbild)

Sprach zum Jerusalem-Tag über die Bedrohung durch den Iran und israelische Gebiete, die bewahrt werden sollen: Benjamin Netanjahu (Archivbild)

Netanjahu: Eroberte Gebiete bleiben für immer israelisch

Jerusalem, die Golanhöhen sowie Judäa und Samaria sollen für immer in israelischer Hand bleiben. Das betonte Israels Premier Netanjahu anlässlich des Jerusalem-Tags. In New York feierten Zehntausende bei der jährlichen „Celebrate-Israel-Parade“.

JERUSALEM / NEW YORK (inn) – Israel bleibt für immer in den Gebieten, die es im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberte. Das machte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu während der Feierlichkeiten zum Jerusalem-Tag – dem „Jom Jeruschalajim“ – am Sonntag laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ deutlich. Damit meinte er Ostjerusalem, Hebron, Judäa und Samaria und die Golanhöhen. Während seiner Rede auf dem Munitionshügel in Jerusalem lobte er US-Präsident Donald Trump zwei Mal. Zum einen fand er positive Worte für die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem und zum anderen für die Anerkennung der Souveränität Israels über die Golanhöhen. Diese Erklärung sei ein „guter und wichtiger Anfang“.

Netanjahu thematisierte zudem die Bedrohung durch den Iran und Teherans Beziehungen zu terroristischen Organisationen. „Der Iran überweist jährlich 700 Millionen Dollar an die Hisbollah“, erklärte er laut der Nachrichtenseite „Arutz Scheva“. „Das Geld wird unter dem diplomatischen Deckmantel auf scheinbar unschuldige Weise an den Libanon überwiesen und von dort weiter an die Hisbollah.“

Diese Mengen befeuerten „die nicht nachlassende Aggression des Iran und seiner Stellvertreter in unserer Region“, betonte der Premier. Israels Nachbarn und alle arabischen Staaten wüssten darüber Bescheid. Dies sei einer der Punkte, der sie „zur erneuten Nähe mit uns führt“, sagte Netanjahu weiter. Israel bagatellisiere die Bedrohungen durch den Iran nicht. Gleichzeitig kündigte Netanjahu an, dass jeder, der versucht, Israel zu schaden, „weitaus schlimmeren Schaden erleidet“. Der Jom Jeruschalajim erinnert an die Wiedervereinigung der israelischen Hauptstadt nach dem Sechs-Tage-Krieg vor 52 Jahren.

Feierlichkeiten in New York

In New York feierten am Sonntag zehntausende Personen die jährliche „Celebrate-Israel-Parade“. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio und der Generalkonsul von Israel in New York, Dani Dajan, zogen mit der Menschenmenge nördlich auf der Fifth Avenue mit.

Die Parade würdigt die Gründung des Staates Israel und alle Errungenschaften der vergangenen 70 Jahre. Die 55. Parade fand dieses Jahr unser dem Motto „Only in Israel“ (Nur in Israel) statt. Der Jüdische Rat für Gemeindebeziehung von New York organisiert die Veranstaltung.

Von: mab

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