Nach der Auszählung aller Stimmzettel konnte der Wahlausschuss das vorläufige Endergebnis bekanntgeben

Nach der Auszählung aller Stimmzettel konnte der Wahlausschuss das vorläufige Endergebnis bekanntgeben

Vorläufiges Endergebnis bekanntgegeben

Die Neue Rechte ist draußen, der Likud gewinnt eine Stimme dazu: Am Donnerstagabend hat der Zentrale Wahlausschuss das vorläufige Endergebnis der Knessetwahlen bekanntgegeben. Nun steht die Regierungsbildung an.

JERUSALEM (inn) – Der Zentrale Wahlausschuss hat Donnerstagabend kurz vor Mitternacht (Ortszeit) das endgültige Wahlergebnis bekanntgegeben. Damit steht fest, dass die Partei „Neue Rechte“ von Naftali Bennett und Ajelet Schaked den Einzug in die Knesset verpasst hat. Am Ende fehlten ihr 1.461 Stimmen, um die Hürde von 3,25 Prozent zu schaffen. Der Likud konnte gegenüber den Hochrechnungen noch ein Mandat dazugewinnen und kommt nun auf 36 Knesset-Sitze.

Insgesamt wurden elf Parteien und Parteienbündnisse in die Knesset gewählt. Die Parteien, die dem rechten Block zuzuordnen sind, kommen dem Ergebnis zufolge auf 65 Mandate, das linke Lager inklusive der arabischen Parteien auf 55 Mandate.

Öffentliche Beratungen

Staatspräsident Reuven Rivlin wird am Montag mit allen Knessetparteien Beratungen abhalten. Erstmals in der Geschichte Israels werden diese Gespräche übertragen, so dass jeder zusehen und mithören kann. Ziel der Maßnahme ist es, für mehr Transparenz zu sorgen. Die Zahl der Wählerstimmen bestimmt die Reihenfolge der Gespräche: Die größte Partei, also der Likud, kommt zuerst dran.

Im Anschluss der Beratungen wird Rivlin bekanntgeben, wen er mit der Regierungsbildung betraut. Das Prozedere ist genau geregelt: Der Auserwählte – voraussichtlich Benjamin Netanjahu – hat 28 Tage Zeit für Regierungsverhandlungen. Reicht dies nicht, darf er nochmals 14 Tage beim Präsidenten erbitten. Scheitern auch diese Verhandlungen, wäre der zweite in der Reihenfolge dran. Dieser Kandidat hätte dann 28 Tage Zeit, ohne die Möglichkeit einer Verlängerung. Kommt es auch hier nicht zu einer Einigung, werden Neuwahlen ausgerufen.

Von: df

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.