Netanjahu beim 2. „Christian Media Summit“

Netanjahu beim 2. „Christian Media Summit“

Netanjahu: „Keine besseren Freunde als christliche Freunde“

Eine starke Verbindung Israels mit christlichen Unterstützern liegt Premier Netanjahu am Herzen. Das hat er beim „Christlichen Mediengipfel“ deutlich gemacht. US-Botschafter Friedman erklärte, dass die Welt abseits der öffentlichen Bühne die amerikanische Jerusalem-Entscheidung respektiere.

JERUSALEM (inn) – Premierminister Benjamin Netanjahu legt Wert auf die Beziehungen seines Landes zu christlichen Unterstützern. Das betonte der Likud-Politiker am Sonntag beim diesjährigen „Christlichen Mediengipfel“ in Jerusalem. Der Kongress geht noch bis Mittwoch und das Büro des Premierministers organisiert das viertägige Treffen.

Der Premier deutete zudem an, einen gesonderten israelischen Regierungsbeauftragten für die christliche Welt zu ernennen, berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“. „Das ist eine großartige Idee. Ich denke, das werde ich tun“, sagte er, nachdem ein Journalist den Vorschlag machte.

Beziehung zu Indonesien stärken

Der Politiker sprach darüber, inwieweit sich Israel für Religionsfreiheit einsetze: „Israel ist das einzige Land, das die Menschenrechte aller Menschen schützt. Wir schützen die religiösen Rechte aller.“ Und weiter sagte er: „Wir schützen nicht nur christliche Stätten – wir schützen Christen. Christen sollten alle Freiheiten genießen, um im Nahen Osten und anderswo nach Belieben zu beten. Und der einzige Ort im Nahen Osten, wo sie das tun können, ist Israel. Wir haben keine besseren Freunde in der Welt als unsere christlichen Freunde.“

Netanjahu ging auch auf andere Themen ein. Israel wünsche sich „exzellente Beziehungen“ mit Indonesien, sagte er auf Nachfrage. Das Land sei „sehr wichtig“ für den jüdischen Staat. „Es ist eines der letzten Länder der Erde, das keine offene und stabile Verbindung mit Israel hat.“ Indonesien ist muslimisch geprägt, habe aber auch Millionen von Christen. „Wir würden sie gerne hier sehen“, erklärte der Politiker. Er wolle das Thema Visa-Freiheit für indonesische Gläubige angehen und prüfen, damit diese ins Heilige Land reisen dürfen.

US-Botschafter: Welt respektiert Jerusalem-Entscheidung

Der Premier unterstützt zudem die Entscheidung, die US-Studentin Lara Alkasem, die auf Israels internationalem Flughafen festsitzt, nicht ins Land einreisen zu lassen. Der 22-Jährigen mit palästinensischen Wurzeln wird die Unterstützung der anti-israelischen Protestbewegung Boykottbewegung BDS vorgeworfen. Er erklärte, dass jedes Land seine Regularien habe, wer einreisen darf und wer nicht: „Wenn Sie [...] virulent gegen Amerika sind und versuchen, in die Vereinigten Staaten zu kommen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sie nicht hereingelassen werden, wenn die Leute das vorher wissen.“

Der US-Botschafter in Israel, David Friedman, sagte am Sonntag bei dem Gipfel, dass die Welt abseits der politischen Bühne die amerikanische Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt respektiere – trotz gegenteiliger internationaler Stimmen und Protesten. „Jede Nation, fernab der öffentlichen Bühne, empfindet nur Respekt für das, was der Präsident getan hat. Weil der Präsident die Wahrheit sprach. Und wie wir aus dem Buch Johannes erfahren, ,die Wahrheit wird euch frei machen‘.“

Von: mab

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