Frankfurt boykottiert Banken mit BDS-Verbindung

Die Stadt Frankfurt am Main wird ab sofort nur noch mit Banken zusammenarbeiten, die keine Geschäftsbeziehung zur anti-israelischen BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition, Sanktionen) unterhalten. „Es geht im Kern der BDS-Bewegung um die Delegitimierung des Staates Israel, zu deren Zweck Boykott und Diffamierung als Mittel eingesetzt werden“, teilte Bürgermeister Uwe Becker zur Begründung mit. „Die BDS-Bewegung nutzt mit ihren Botschaften die gleiche Sprache, die einst Nationalsozialisten gebrauchten, um auszudrücken: ‚Kauft nicht bei Juden!’“ Damit wähle sie den Umweg über den Antizionismus, um beim Antisemitismus anzukommen, erklärte Becker weiter. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Frankfurter Magistrat beschlossen, keinerlei Räumlichkeiten mehr an BDS zu vermieten.

Von: ser