Zwei auf einer Wellenlänge: Israels Premier Netanjahu und US-Präsident Trump

Zwei auf einer Wellenlänge: Israels Premier Netanjahu und US-Präsident Trump

Trump trifft Netanjahu

Auf dem Weltwirschaftsgipfel in Davos nutzt der israelische Premier Netanjahu die Gelegenheit, US-Präsident Trump einmal mehr für dessen Jerusalem-Entscheidung zu danken. Zudem erhielt Netanjahu eine Einladung nach Lateinamerika.

DAVOS (inn) – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat gegenüber US-Präsident Donald Trump seine Dankbarkeit wegen der Jerusalem-Entscheidung zum Ausdruck gebracht. Der Schritt sei eine „historische Entscheidung“, die den Israelis über Generationen hinweg in Erinnerung bleiben werde, sagte der Likud-Chef bei einem Treffen am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos.

Nach Ansicht Netanjahus fördert die Entscheidung den Frieden, denn sie erkenne die Geschichte und die gegenwärtige Wirklichkeit an. „Friede kann nur auf der Grundlage der Wahrheit gebaut werden.“ In diesem Zusammenhang dankte Netanjahu den USA auch dafür, dass sie bei den Vereinten Nationen Israel unterstützten. Die UN seien „ein Ort, der Israel und die USA verleumdet“.

Netanjahu betonte laut Mitteilung des Außenministeriums zudem, dass Israel die kritische Haltung Trumps zum Atomabkommen teile. „Sie haben gesagt, dass das ein bedrohliches Abkommen ist. Sie haben gesagt, wenn wir die kritischen Mängel nicht beheben, müssen wir uns zurückziehen. Ich möchte, dass Sie wissen: Wir unterstützen Sie voll und ganz, wenn Sie sich dafür entscheiden.“

Einladung nach Guatemala

Der israelische Premier traf sich zudem mit dem guatemaltekischen Finanzminister Hector Estrada. Guatemala hatte sich Ende des vergangenen Jahres entschieden, seine Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Netanjahu dankte Estrada für die „starke Haltung zu Jerusalem und für die Freundschaft“. Estrada betonte, Präsident Jimmy Morales könne in Davos zwar nicht anwesend sein, aber Netanjahu sei jederzeit in Guatemala willkommen.

Von: df