Ins Gespräch vertieft: Die Politiker Beerwerth, Volz und Aschrawi (v. l. n. r.)

Ins Gespräch vertieft: Die Politiker Beerwerth, Volz und Aschrawi (v. l. n. r.)

Aschrawi empfängt deutsche Delegation

Deutsche Journalisten und Politiker haben sich am Dienstag mit Hanan Aschrawi vom Exekutivausschuss der PLO ausgetauscht. Die palästinensische Politikerin kritisierte dabei unter anderem den israelischen Siedlungsbau.

RAMALLAH (inn) – Die palästinensische Politikerin Hanan Aschrawi hat am Dienstag eine deutsche Delegation von Politikern und Journalisten über die aktuelle Lage in Nahost unterrichtet. Im Hauptsitz der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in Ramallah empfing sie unter anderen den deutschen Außenpolitiker Udo Volz sowie den deutschen Vertreter in Ramallah, Peter Beerwerth.

Aschrawi betonte laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA gegenüber den Politikern, Deutschland nehme eine Führungsrolle ein, wenn es darum geht, die Zwei-Staaten-Lösung zu „retten“. Es gehe darum, einen souveränen palästinensischen Staat zu errichten auf den „Grenzen von 1967“ und mit Ostjerusalem als Hauptstadt.

In einer zweiten Gesprächsrunde kritisierte sie vor Journalisten den Siedlungsbau. „Ohne Zweifel gefährdet Israel die Chancen für einen Frieden und schafft Fakten vor Ort.“ Vor diesem Hintergrund forderte sie die EU auf, die „Vorzugsbehandlung“ Israels zu unterlassen. Als Beispiel nannte sie das Forschungsabkommen Horizon 2020.

Von: df

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