Abbas kam am Wochenende mit ehemaligen Knesset-Abgeordneten zusammen (Archivbild)

Abbas kam am Wochenende mit ehemaligen Knesset-Abgeordneten zusammen (Archivbild)

Abbas: Hamas-Minister müssen Israel anerkennen

In einer palästinensischen Einheitsregierung von Hamas und Fatah werde es keine Minister geben, die Israel nicht anerkennen. Das machte der palästinensische Präsident Abbas bei einem Treffen mit ehemaligen israelischen Abgeordneten deutlich. Gleichzeitig kritisierte er Premier Netanjahu.

RAMALLAH (inn) – Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas (Fatah) werde keinen Hamas-Vertreter für die palästinensische Einheitsregierung ernennen, der nicht öffentlich Israel anerkennt. Dies machte der Politiker bei einem Treffen ehemaligen israelischen Abgeordneten deutlich, berichtet die israelische Onlinezeitung „Times of Israel“.

Bei dem Treffen dabei waren der ehemalige Vorsitzende der israelischen Arbeitspartei (Avoda), Amram Mitzna, die früheren Minister Ophir Pines-Pas und Raleb Madschadele, sowie die ehemaligen Abgeordneten Colette Avital und Taleb el-Sana.

Der Delegation erklärte er im Rahmen des Besuchs am Hauptsitz seiner Partei in Ramallah, dass die Amerikaner ihm zugesichert hätten, ihre Unterstützung für die Zwei-Staaten-Lösung bald zu verkünden. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Ha‘aretz“.

„Netanjahu möchte Friedensprozess nicht erneuern“

Dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu warf Abbas vor, die Wiederaufnahme der Friedensgespräche zu behindern. Der Delegation sagte er: „Netanjahu möchte den Friedensprozess nicht erneuern, er denkt, dass ich hier sitze und die Besatzung bewache.“

Im Rahmen des palästinensischen Versöhnungsabkommens von Fatah und Hamas teilte das Sicherheitskabinett von Israel mit, der Staat werde keine Friedensgespräche mit der Palästinensischen Autonomiebehörde halten, bis die Hamas Terrorismus aufgibt und den jüdischen Staat anerkennt.

Von: mab

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