Sprachen über bilaterale Beziehungen: der israelische Präsident Rivlin und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel

Sprachen über bilaterale Beziehungen: der israelische Präsident Rivlin und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel

Rivlin trifft Merkel

Auf seinem zweitägigen Deutschlandaufenthalt besuchte der israelische Präsident Rivlin das Bundeskanzleramt. Tags zuvor sprach er das Totengebet im früheren Konzentrationslager Dachau.

BERLIN (inn) – Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel für das „große Engagement“ für Israels Sicherheit gedankt. Bei einem Treffen am Donnerstag in Berlin habe er der CDU-Politikerin verdeutlicht, dass der Iran die größte Bedrohung im Nahen Osten sei, teilte das Büro des Präsidenten mit.

In Berlin ließ sich Rivlin auch das Stasi-Unterlagenarchiv zeigen. Dessen Leiter Roland Jahn führte den Präsidenten durch die Einrichtung, die früher als Gauck-Behörde bekannt war.

Besuch in Dachau

Tags zuvor besuchte Rivlin das frühere Konzentrationslager Dachau bei München. Dort legte er gemeinsam mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer einen Kranz nieder. Zudem sprach er das Kaddisch, das jüdische Gebet zum Gedenken an Verstorbene.

Rivlin, Steinmeier und Seehofer gedachten der Opfer der Scho'ah

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Ebenfalls am Mittwoch wohnte Rivlin der Einweihung des Erinnerungsortes Olympia 1972 in München bei. Dort sprach er sich unter anderem dafür aus, eine Gedenkminute für die Terror-Opfer bei der Eröffnung Olympischer Spiele einzurichten.

Von: df

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