PLO-Sprecher Erekat: 500 Tote in Jenin – Israel: Alles Lüge und Propaganda

JERUSALEM (inn) – Israels Regierung hat Vorwürfe der PLO zurückgewiesen, wonach die Armee im Flüchtlingslager von Jenin 500 Palästinenser „umgebracht“ habe – dies hatte PLO-Sprecher Saeb Erekat gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender „CNN“ behauptet.

Der als Chef-Unterhändler der PLO bekannt gewordene Erekat hatte gesagt, Premierminister Ariel Sharon sei offenbar „verrückt geworden“.

Israels Regierungssprecher Ra´anan Gissin wies die Vorwürfe scharf zurück. Erekats Behauptungen seien „immer wieder aufgefrischte Lügen“. Die vergleichsweise hohe Zahl von getöteten und verwundeten Palästinensern in Jenin liege am erbitterten Widerstand bewaffneter palästinensischer Einheiten in dem Lager.

Erst am Dienstag waren dort 13 Israelis in einen Hinterhalt geraten und ums Leben gekommen, neun weitere wurden teils schwer verletzt. Die bisherigen Schätzungen von „CNN“ belaufen sich auf insgesamt rund 200 tote Palästinenser seit dem israelischen Einmarsch am Karfreitag.

Israels Außenministerium hatte am Dienstagabend mitgeteilt, die PLO werde die schweren Kämpfe in Jenin – einer Hochburg islamistischer Selbstmord-Attentäter – zur Propaganda nutzen.

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