Palästinensischer Extremist getötet

HEBRON (inn) – Die israelische Armee hat am frühen Montagmorgen in Hebron in Judäa ein palästinensischen Wohnhaus zerstört, in dem sich ein bewaffneter Palästinenser verschanzt hatte. Dabei kam der Mann ums Leben – er hatte sich zuvor heftigen Gefechten mit den Soldaten geliefert.

Einheiten der Armee waren in der Nacht zum Montag in die Stadt vorgerückt, um dort gesuchte Palästinenser festzunehmen. Wie Augenzeugen berichten, war ein maskierter Palästinenser kurz vor Eintreffen der Truppen in ein Wohnhaus eingedrungen, um sich dort zu verstecken. Er habe sie mit Waffen bedroht, sagten die betroffenen Anwohner später den Soldaten.

Von dem Gebäude aus eröffnete der Mann das Feuer auf die heranrückenden Armeeangehörigen. Diese forderten ihn mehrmals vergeblich auf, sich zu ergeben und wiesen die Bewohner an, ihr Haus zu verlassen.

Zwischen den Soldaten und dem militanten Palästinenser kam es dann zu heftigen Gefechten, die einige Stunden andauerten. Schließlich zerstörte die Armee das Gebäude. Dabei wurde der Palästinenser getötet, die Leiche wurde später in den Trümmern gefunden. Der Name des Getöteten wurde noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

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