Palästinensische Universität: kein Gift im Umschlag

RAMALLAH (inn) – Die palästinensische Bir Seit-Universität hat die Anschuldigung widerlegt, Israel habe einen Giftanschlag auf das Büro des Premiers versucht. Eine Laboranalyse ergab: in dem verdächtigen Umschlag war keine giftige Substanz.

Zuvor hatte es aus dem Büro des palästinensischen Premierministers in Ramallah geheißen, Mitarbeiter seien nach dem Öffnen des Briefes ohnmächtig geworden. Nun wurde bekannt, dass ein Angestellter sich am Montag nicht wohlfühlte. Durch die Aufregung um den verdächtigen Umschlag habe er das Bewusstsein verloren. Kein Mitarbeiter musste – entgegen den ersten Berichten – im Krankenhaus behandelt werden. Dies meldet der Radiosender “Kol Israel”.

Der stellvertretende Premier Nasser el-Din el-Sche´er hatte Israel für den angeblichen Anschlag verantwortlich gemacht. Der Umschlag, auf dem Regierungschef Ismail Hanije als Absender angegeben war, war an Sche´er adressiert. Nach der Untersuchung der Universität teilte er mit, Hanijie habe einen Untersuchungsausschuss eingerichtet. Woher der verdächtige Umschlag stammte, ist unbekannt.

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