Palästinensische Polizisten in Schmuggeltunnel verschüttet

RAFAH (inn) – Palästinensische Sicherheitskräfte haben am Sonntagnachmittag im südlichen Gazastreifen einen Waffenschmuggeltunnel freigelegt. Dabei kam ein Palästinenser ums Leben, als der Tunnel einstürzte.

Wie der israelische Rundfunk meldet, wurden drei weitere Sicherheitsbeamte in dem Tunnel eingeschlossen. Die israelische Armee bot an, den Palästinensern bei den Rettungsarbeiten zu helfen. Dies wurde jedoch abgelehnt.

Am Sonntagvormittag erschossen israelische Truppen im südlichen Gazastreifen zwei mutmaßliche Waffenschmuggler. Ein dritter Palästinenser wurde vorläufig festgenommen. In der Nähe entdeckten die Soldaten mehrere Sprengsätze, die zu kontrollierten Explosionen gebracht wurden.

Bereits am Samstag hatten Truppen im Gazastreifen vier große Sprengsätze gefunden und kontrolliert gesprengt. Zwei von ihnen befanden sich an der Philadelphi-Route zwischen dem Gazastreifen und Ägypten, die anderen wurden nördlich des Karni-Überganges in der Nähe des Sicherheitszaunes entdeckt.

In den vergangenen drei Wochen hat die israelische Armee fast 20 Sprengsätze im Gazastreifen gefunden. Die meisten hatten ein Gewicht von mehreren Dutzend Kilogramm. Offenbar wurden sie als Vorbereitung für einen möglichen Neubeginn der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern dort deponiert.

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