Palästinenserin wegen Kollaboration verurteilt

DSCHENIN (inn) - Ein palästinensisches Gericht im Westjordanland hat am Montag eine Frau wegen Kollaboration zu lebenslanger harter Arbeit verurteilt. Die Palästinenserin beteuerte, sie habe wegen ihres ehemaligen Mann mit den Israelis zusammengearbeitet.

Wie die Tageszeitung “Ha´aretz” unter Berufung auf Vertreter des Gerichtes in Dschenin meldet, hatte die Angeklagte Informationen von geringfügiger Bedeutung an den israelischen Geheimdienst weitergegeben. Zu Festnahmen von Palästinensern sei es dadurch nicht gekommen.

Die 22-Jährige warf ihrem Ex-Mann vor, sie zur Prostitution gezwungen zu haben. Dies habe sie zu einer Ausgestoßenen gemacht, so dass sie zur Kollaboration gezwungen gewesen sei.

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