Palästinenser stirbt bei Razzia – Terrordrahtzieher aufgehalten

TULKARM (inn) – Bei einem Einsatz der israelischen Grenzpolizei in Samaria ist am Montag ein Palästinenser getötet worden. Aus Sicherheitskreisen hieß es, durch die Razzia sei ein Selbstmordanschlag vereitelt worden.

Die Grenzpolizisten hatten ein Gebäude in Tulkarm umstellt, in dem sich Anan Kamal Afif Jaisch aufhielt. Er hat eine hohe Position bei den Tansim-Milizen und plante nach Angaben eines 18-jährigen Palästinensers ein Selbstmordattentat. Der Informant, Amar Sami Muhammad Suliman, sollte den Anschlag ursprünglich verüben, wurde aber am 23. November von israelischen Sicherheitskräften festgenommen.

Als sich die Polizisten um das Haus versammelt hatten, versuchte Jaisch mit einem weiteren Palästinenser, Mahmud el-Al, in ein Café zu fliehen. “Die Grenzpolizisten forderten die Männer zum Anhalten auf und feuerten in die Luft”, hieß es aus Sicherheitskreisen. “Als sie dem nicht Folge leisteten, feuerten die Truppen auf die beiden und verwundeten sie.”

Durch die Schüsse kam El-Al ums Leben. Offenbar war er nicht in terroristische Aktivitäten verwickelt, schreibt die Tageszeitung “Ha´aretz”. Jaisch wurde mittelschwer verletzt und in ein Krankenhaus in Petach Tikva bei Tel Aviv gebracht. Er hatte eine Handfeuerwaffe bei sich. Bei der Aktion wurde außerdem ein 16-jähriger Palästinenser verwundet.

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