Damit haben die USA in diesem Jahr insgesamt 225 Millionen Dollar direkt an die PA gezahlt, das berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“.
In der Konferenz lobte Clinton die palästinensische Regierung. Die PA lasse eine Geschichte der Korruption hinter sich und präsentiere Ergebnisse, die das Leben der Palästinenser verbesserten. Laut dem Bericht soll die aktuelle Finanzhilfe genutzt werden, um das Haushaltsdefizit der PA auszubessern und den Aufbau der für einen Staat notwendigen Einrichtungen weiter voranzutreiben.
Clinton betonte, dass es trotz der Erfolge im Westjordanland noch Löcher im palästinensischen Budget und eine hohe Arbeitslosigkeit gebe. „All diese Fortschritte bleiben dürftig und es gibt noch viel Arbeit, die getan werden muss.“
Die Außenministerin forderte die Verbündeten der Palästinenser dazu auf, die PA auch finanziell zu unterstützen. „Leider hat das palästinensische Volk immer noch viele Freunde, die seine Bestrebungen bevorzugt mit Worten statt mit Taten unterstützen, aber das bringt kein Essen auf den Tisch“, kritisierte Clinton. Sie spielte damit auf die nur zögerliche finanzielle Unterstützung von Seiten der arabischen Staaten an.
Fajjad bedankte sich für die Hilfe aus den USA: „Es gibt heute kaum ein Zeichen des sichtbaren Fortschrittes in Palästina, auf dem nicht die Fingerabdrücke der USA sind.“ Sein Ziel sei es, die PA so schnell wie möglich für einen eigenen Staat bereit zu machen, um Ende des Jahres 2013 finanziell unabhängig zu sein.