Palästinenser benennen Straße nach Rachel Corrie

RAMALLAH (inn) - Die Stadt Ramallah im Westjordanland hat am Dienstag eine ihrer Straßen nach der getöteten US-Amerikanerin Rachel Corrie benannt. Die Aktivistin der "Internationalen Solidaritätsbewegung" (ISM) war im März 2003 im Gazastreifen von einem gepanzerten Bulldozer der israelischen Armee überrollt worden.

Die Zeremonie fand am siebten Todestag Corries statt. Bei der Feier waren auch die Eltern der Getöteten anwesend. Sie klagen gegen das israelische Verteidigungsministerium und halten sich deshalb zur Zeit im Land auf.

Am 16. März 2003 hatte die 23-Jährige in Rafah versucht, in einem für Zivilisten gesperrten Bereich die Zerstörung eines palästinensischen Hauses durch die israelischen Streitkräfte aufzuhalten. Dabei wurde sie von einem Bulldozer überfahren. Die israelische Justiz untersuchte den Fall und kam im Juni desselben Jahres zu dem Schluss, dass es ein tragischer Unfall war.

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