PA-Geheimdienstchef Rajoub lobt Terrorgruppe als „edelste Erscheinung“

RAMALLAH (inn) – Der Chef des Geheimdienstes der Palästinensischen Autonomiebehörde, Jibril Rajoub, hat die radikale Terrorgruppe „Al-Aksa-Brigaden“ als „edelste Erscheinung in der Geschichte der Fatah“ gelobt.

Die Organisation war erst am Montag von der US-Regierung in die Liste der internationalen Terrorgruppen aufgenommen worden.

Der 48jährige Rajoub sagte gegenüber der arabischen Tageszeitung „Al Ayyam“ in Ramallah: „Die Märtyrerbrigaden sind die edelste Erscheinung in der Geschichte der Fatah, weil sie die Ehre der Bewegung wieder hergestellt und der politischen Angriffswelle neuen Mut gemacht haben.“

Die palästinensische Autonomiebehörde (PA) denke zudem nicht daran, Selbstmordattentäter zu stoppen. Für viele Angriffe von Palästinensern auf israelische Soldaten und Zivilisten sei Israel selbst verantwortlich, so Rajoub.

Die radikale Fatah-Gruppe von PLO-Chef Yasser Arafat , zu der auch die „Al-Aksa-Brigaden“ gehört, übernahm unterdessen die Verantwortung für die Attentate auf israelische Zivilisten in Kfar Saba und Jerusalem am Sonntag. Die Fatah gilt auch als inoffizielle „palästinensische Armee“ der Autonomiebehörde.

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