Olmert in Japan: „Kampf gegen Terroristen, bis es Sicherheit gibt“

TOKIO (inn) - Israel wird gegen die palästinensischen Terroristen kämpfen, bis die Sicherheit zu den Bürgern im Süden des Landes zurückkehrt. Das versicherte Premier Ehud Olmert am Mittwoch bei der Besichtigung einer Nissan-Fabrik in der japanischen Hauptstadt Tokio. Zuvor war ein israelischer Student bei einem palästinensischen Raketenangriff ums Leben gekommen.

„Wir befinden uns in einem Krieg, der uns manchmal hohe Kosten abverlangt, und manchmal nicht“, sagte Olmert laut der Zeitung „Ha´aretz“. „Wir werden weiter kämpfen, damit die Gefahr der Bewohner des Südens ein Ende findet. Dies ist ein langer Prozess, und ein schmerzhafter dazu. Wir haben keine Zauberformeln, um das heute zu lösen. Wir erleiden schmerzhafte Schläge, aber wir geben schmerzhaftere Schläge zurück.“ Niemand in der Hamas werde in diesem Krieg immun sein. Die Palästinenser „testen Israels Geduld“ bis an ihre Grenze.

Rice fordert Ende der palästinensischen Angriffe

Olmert kam in Tokio auch mit US-Außenministerin Condoleezza Rice zusammen. Diese forderte anschließend ein Ende der Angriffe auf Israel und machte die Hamas dafür verantwortlich. Doch sie äußerte auch ihre Besorgnis darüber, dass bei israelischen Militäreinsätzen gegen Terroristen palästinensische Zivilisten getötet werden.

Auf die Frage, ob sie den Premier aufgefordert habe, nicht unangemessen auf die Kassam-Raketen zu reagieren, antwortete Rice vor Journalisten: „Ich denke, das ist keine gute Art, dieses Thema anzusprechen. Das Thema ist, dass die Raketenangriffe aufhören müssen.“ Doch sie habe ihre Sorge um die humanitäre Lage im Gazastreifen erneut geäußert.

Rice plant für die kommende Woche einen Besuch in Israel und dem Westjordanland. Dabei will sie die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche voranbringen, die durch die wachsende Gewalt erschwert worden sind.

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