Nigerianischer Präsident auf Pilgerfahrt

JERUSALEM (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres hat die Bedeutung der Pilger aus Nigeria gewürdigt. Am Montag traf er in Jerusalem mit dem nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan zusammen.
Staatsoberhäupter unter sich: Der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan zu Besuch bei Schimon Peres

Foto: Israelisches Präsidialamt

Staatsoberhäupter unter sich: Der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan zu Besuch bei Schimon Peres

„Es ist uns ein Vergnügen, Sie während Ihres viertägigen Pilgerbesuches in unserem Land als Gast zu haben“, sagte Peres laut einer Mitteilung des israelischen Präsidialamtes bei dem Treffen. „In diesem Jahr haben 30.000 Pilger aus Nigeria Israel besucht. Die Wallfahrt bildet eine Brücke des guten Willens zwischen den beiden Staaten.“
Das israelische Staatsoberhaupt fügte hinzu: „Die Welt ist Zeugin eines wachsenden, blühenden Nigerias. Dieses Land springt auf die Erfüllung seiner wirtschaftlichen Ziele zu und ist dabei, eine führende Nation auf dem afrikanischen Kontinent zu werden. Dies ist ein Beispiel und eine Inspiration für viele Länder um uns herum. Israel und Nigeria sind Partner beim Fortschritt, in der Hoffnung, unsere Nachbarländer und die gesamte Region positiv zu beeinflussen.“
Peres begrüßte die Unterzeichnung eines Abkommens, das direkte Flüge zwischen Israel und Nigeria ermöglichen soll: „Das wird mit Sicherheit die Beziehungen vertiefen und den Tourismus und die Verbindung zwischen den beiden Staaten stärken.“ Der nigerianische Staatspräsident äußerte sich ebenfalls zu der Unterzeichnung: „Ich glaube, dass das auch ein wichtiges Abkommen für die Tausenden Pilger ist, die jedes Jahr nach Israel, ins heilige Land, kommen. Es ist eine Vision, die wahr geworden ist.“
Jonathan lobte die Beziehungen zwischen Nigeria und dem jüdischen Staat. „Dank dessen fühlen ich und alle Mitglieder meiner Gesandtschaft uns hier zu Hause“, ergänzte er. „Die wachsende Zusammenarbeit zwischen den Staaten, die in der Entwicklung der regionalen Infrastruktur, Landwirtschaft und so weiter zum Ausdruck kommt, verbindet unsere Staaten miteinander. In Nigeria sind etwa 50 israelische Firmen in Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen tätig.“ Sie leisteten einen Beitrag zum Aufbau der Zukunft der beiden Staaten. Israel, das fortschrittlich sei in der Technologie, sei „ein strategischer Partner für Zusammenarbeit für Nigeria und für viele Staaten in der Welt“.

Treffen mit Netanjahu

Das nigerianische Staatsoberhaupt traf sich auch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. Dieser betonte die Bekämpfung von Terrorismus als gemeinsames Interesse der beiden Staaten. „Ich kann sagen, dass der führende Sponsor des Terrorismus in der Welt der Iran ist“, zitiert ihn das israelische Außenministerium. „Derselbe Iran ist jetzt bestrebt, sein Programm zu wahren, um Atomwaffen zu erlangen. Er strebe eine friedliche Vereinbarung mit dem Iran ohne Atomwaffen an. „Dies ist wichtig für Nigeria, für Afrika, für die Länder des Nahen Ostens, und für die Welt. Ein Iran mit Atomwaffen wird uns alle und den Weltfrieden bedrohen. Also sind wir fest entschlossen, das zu verhindern.“

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