Neuwagen für den Gazastreifen

GAZA (inn) - Israel hat am Montag erstmals seit der Blockade des Gazastreifens im Jahr 2007 die Lieferung von 20 Neuwagen in das abgeriegelte Palästinensergebiet gestattet. Im ägyptischen El-Arisch auf der Sinai-Halbinsel traf zudem ein syrisches Schiff mit Hilfsgütern für die Palästinenser ein.

Das Schiff enthält rund 650 Tonnen Lebensmittel und Medikamente, berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“. Die Ladung soll in El-Arisch gelöscht und später mit Lastkraftwagen in den Gazastreifen transportiert werden.

In den vergangenen Monaten hatten immer wieder internationale Schiffe versucht, die israelische Blockade zu brechen und auf dem Seeweg Hilfsgüter in das Palästinensergebiet zu bringen. Israel hatte stets darauf hingewiesen, dass humanitäre Güter zunächst zur Kontrolle nach Israel oder Ägypten gebracht werden müssten. Danach würden sie über den Landweg in den Gazastreifen transportiert.

Nach der blutigen Razzia der israelischen Armee auf dem türkischen Schiff „Mavi Marmara“ Ende Mai hatte Israel aufgrund des internationalen Drucks die Blockade des Gazastreifens gelockert. Danach war auch die Lieferung von Fahrzeugen in das Gebiet genehmigt worden.

In den vergangenen Jahren hatten Schmuggler allerdings immer wieder Autos in Einzelteile zerlegt und durch Tunnel von Ägypten in den Gazastreifen gebracht.

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