Im Blick auf eine bessere Zukunft müsse das jüdische Volk in der Diaspora und in Israel für das Wohlergehen der kommenden Generationen und für ein besseres Morgen zusammenarbeiten. Dabei sei es unerlässlich, dass ein Geist der Brüderlichkeit und eine enge Bindung an Israel Teil der jüdischen und zionistischen Ausbildung für die jüdischen Jugendlichen im Ausland bleibe. In diesem Zusammenhang ermutigte Peres die Juden in der Diaspora zu Besuchen in Israel.
„Solidarität, Brüderlichkeit, Toleranz und Verständnis sind die Grundlagen für eine starke und sichere Familie. Wir können und dürfen nicht zulassen, dass Unstimmigkeiten uns auseinander reißen. Wir müssen uns gemeinsam dem Wohlergehen des jüdischen Volkes widmen“, mahnte Peres laut einer Mitteilung des Außenministeriums.
In einer Zeit, in der es unerbittliche Versuche gebe, Israels Existenzrecht in Frage zu stellen, sei es wichtig, dass Juden in aller Welt sich gemeinsam darum bemühen, diese zu vereiteln. Es sei zudem lebensnotwendig, sich gegen fanatische Führer einzusetzen, die den Holocaust leugnen und zur Zerstörung Israels aufrufen.
Am Mittwochabend beginnt mit dem Neujahrsfest „Rosch HaSchanah“ das jüdische Jahr 5771.