JERUSALEM (inn) – Die israelische Luftwaffe hat eine Elite-Einheit ins Leben gerufen, die militärische Einrichtungen und Verteidigungsanlagen sichern soll. Sie wird künftig neben „Schaldag“ (Eisvogel) und anderen Spezialeinheiten operieren. Die Gründung initiierte Luftwaffenchef Tomer Bar. Sie ist eine Antwort auf die internen Untersuchungen zum Versagen der Sicherheitssysteme am 7. Oktober 2023, berichtet die israelische Zeitung „Ma’ariv“ am Donnerstag.
Die Luftwaffe werde ein umfangreiches Ausbildungsprogramm aufstellen, um die Verteidigungsanlagen aller Stützpunkte zu stärken, sagte ein Sprecher der Armee gegenüber der Zeitung. Die Absolventen würden im Umgang mit Waffen und Suchgeräten sowie im Einsatz spezieller Waffensysteme geschult.
Sicherheitsmaßnahmen werden verschärft
Die Elite-Truppe werde rund um die Uhr für einen Einsatz bereitstehen. Sollte es Terroristen gelingen, in einen Luftwaffenstützpunkt einzudringen, könnte die neue Einheit sofort reagieren. Zugleich sollen bestehende Warnsysteme und Absperranlagen modernisiert werden. Die Armee investiere viel Aufwand und Ressourcen in dieses Programm und rechne mit Kosten im zweistelligen Millionenbereich (Schekel).
Hintergrund der Maßnahmen sind Kartenfunde im Gazastreifen. Demnach hatte eine Terrorzelle, die am Massaker vom 7. Oktober 2023 beteiligt war, konkrete Informationen über Zufahrtswege zu zwei Luftwaffen-Stützpunkten.
Militärsprecher Effie Defrin sagte „Ma’ariv“, dass die Luftwaffe eng mit der israelischen Armee und den Sicherheitsbehörden zusammenarbeite. „Die Luftwaffe wird weiterhin entschlossen, verantwortungsbewusst und professionell handeln, um die Sicherheit des Staates Israel zu gewährleisten.“ Die Rekrutierung von Soldaten für die neue Elite-Einheit soll bald beginnen. (mw)
15 Antworten
Der erste Schritt in die richtige Richtung. Einige Weitere stehen noch aus. Und ich bin mir leider sicher, dass diese erst nach der Abwahl von BN und seinen rechts-extremen Mehrheitsbeschaffern eingeleitet werden.
Oh Sarah C., was schreibst Du da für einen zusammenhanglosen Unsinn? Wieso ist das „Der Erste Schritt in die richtige Richtung“. Als bestünde der Status Quo nur aus einem Flickwerk falscher Schritte?
Zu deiner Info. „Weitere Schritte“ stehen ständig aus. Die Welt ist im Wandel und die Anforderungen sind wechselnd.
Ferner, warum bringst Du eine zwingende Abwahl BN´s mit der Gründung einer Elitetruppe in Verbindung? Neueste Umfragewerte besagen, dass die Mehrheit im Lande mit Netanjahu einverstanden ist.
Du insistierst, als wäre BN nicht fähig, notwendige Entscheidungen und Verbesserungen zu treffen?
Und was manisch kommen musste, der Beilschlag auf die „rechts-extremen Mehrheitsbeschaffer“.
Ich habe schon mal sinnvollere Beiträge von dir gelesen. 🙁 Grüße aus dem „Wüst-Land“.
Danke „jesaja6610“, das sie auf obigem Kommentar reagiert haben.
Unglaublich, wie man sowas schreiben kann.
PM Benjamin Netanjahu hat soviele „wichtige, richtige, mutige Entscheidungen“ in der schrecklichsten Katastrophe Israels seit der „erneuten Staatsgründung“ getroffen. Er wird im In- und Ausland verleumdet, diffamiert und gehasst, mit Morddrohungen gegen ihn und seine Familie, die man sich gar nicht vorstellen mag.
PM B. Netanjahu ist für mich der „beste Staatsführer“ weltweit. Ich weiß keinen, den man auch nur annähernd mit ihm vergleichen kann.
Er geht seinen Weg in dieser unfassbar grauenvollen Zeit. Er steht zu seinem Wort, zu seinem Volk und zum Israel, gegen alle Widerstände und hat das „Richtige, das Bestmögliche“ getan.
Das was Sarah C. über ihn schreibt, sind ähnliche Narrative, die von den „linkswoken“, grünen und ÖRR Medien verbreitet werden.
Einfach zum Mitschreiben, was in Israel „rechts“ ist, ist in keinem Fall mit „Rechtsextremismus“ anderswo gleichzusetzen.
Wenn man sonst nichts gegen die Israelis hat, dann auf jeden Fall gegen die Regierung und speziell gegen „Bibi“. Ehrlich gesagt, ich kann diese unerträglichen Intrigen nicht mehr hören.
Sarah C. zeigen sie mir einen Staatsmann in dieser Welt, der es auch nur annähernd mit „Bibi“ aufnehmen könnte. Ansonsten hören sie einfach auf so einen „alltäglichen Unsinn“ zu verbreiten.
Israel hat „schwerste Traumata“ landesweit erlebt und hat nichts, aber auch gar nichts „falsch“ gemacht. Das, was Israel in den vergangenen zwei Jahren geschafft, ein 7-Fronten-Krieg mit den „unbeschreiblichen Erfolgen der IDF“…
Bester Staatsführer weltweit? Ich halte mit der Schweiz und dem Bundesrat dagegen. ABER: Israel mit der Schweiz zu vergleichen, das klappt nicht. Ich liebe beide Staaten und schätze Bibi sehr, da er immer wieder sehr schwere Entscheide treffen musste. Und: He does a really good job!
Auch ich liebe die Schweiz. Aber mit der Schweiz im Fall Israel dagegen zu halten, das dürfte dann doch deshalb nicht funktionieren, weil die Schweizu in ihrer Geschichte noch niemals den Anforderungen und totbringenden Schwierigkeiten ausgesetzt war wie es Israel schon seit seiner neueren Geschichte pausenlos ausgesetzt und gefordert war. Machen wir es uns als laienhafte Leser des Israel-Netzes nicht zu einfach und vergleichen Äpfel mit Birnen.
@jesaja6610
Sarah meint es nicht so…
@Sarah C.
Sie sind sich, so lese ich zwischen den Zeilen, „leider sicher“, dass der frühere israelische Premier Naftali Bennett im nächsten Jahr die Wahlen gewinnen wird? Durchaus nicht tumb, Verehrteste. Oder bin ich einem Trugschluss erlegen? Bennetts Chancen stehen ja, Ironie her oder hin, nicht gar so schlecht, nicht wahr?
Die neue Elite-Einheit der Israelischen Luftwaffe ist angesichts der Bedrohungen sinnvoll.
Es ist ja leider so, dass überall mehr militärisch gedacht und gehandelt werden muss, und Israel steht leider immer mehr unter Beschuss, aber Gott Israels wird neue Erfolge für Israel schaffen !
Hamas, Hisbollah and Co : warm anziehen !
Ich gratuliere der Luftwaffe zu diesem Entschluss der Verbesserungen. Bestehende Warnsysteme, Absperr- und Verteidigungsanlagen sowie Sicherheitssysteme und Ausbildung ist dringend ratsam, denn man weiß leider nie, wann sich wieder etwas zusammenbraut. Man müsste eine mehrere meterhohe Mauer zwischen Gaza und Israel bauen, aber dann sieht man nicht mehr, was drüben vor sich geht. Der Zaun war ja ein Kinderspiel für Hamas. Zu den Kartenfunden können ja nur die armen Zivilisten Gazas beigetragen haben, denn diese hatten Zugang zu den Kibuzzinen und heute weiß man, wie sie die Israelis ausspioniert haben.
Ich war im Sommer 1983 in Shiloh in Kanada mit zwei anderen Kameraden jüdischen Glaubens zwar nur für vier Wochen in Form eines ,,Praktikums“ bei den Sayeret, welcher, weiß ich nicht mehr genau, entweder Rimon oder Matkal, aber diese vier Wochen waren erfahungsreicher als meine beiden Einzelkämpfer-Lehrgänge.
Es war eine harte Schinderei, aber ich zehre heute noch von dem, was ich damals bei den Israelis gelernt habe.
Nun, bald, in absehbarer Zeit werde ich wohl selbst Israeli sein, ein lange gehegter Wunsch,
der endlich in Erfüllung geht.
SHALOM
Der Meterhohe Betonwall besteht auch teilweise. Eben nur teilweise. Der Grenzzaun war im Prinzip gut gesichert. Israel schielte mit einem Auge immer noch auf ein erreichbares Maß an Zusammenleben mit den Palis. In einigen Kibbuzim lebten Juden, wohl eher dem Gutmenschentum zugewandte als „Rechte“, die es sich zur Aufgabe machten, den Palis durch persönliche Kontakte, zu helfen. So fuhren Israelis mit kranken Pali-Kindern in jüdische Krankenhäuser. Freitags Nachmittags ließen sie große bunte Ballone in den Himmel steigen und zeigten den Palis, „wir feiern den Shabbat“. Sie pflanzten hohe bunte Schilder in Form von Händen an den Grenzzaun, die ein Zeichen der Freundlichkeit rüber schaffen sollten. Alles das habe ich selbst sehen können. Und auch die Gräuel der Verwüstung.
Alles das hat ihnen nichts genutzt, sie wurden wie Vieh abgeschlachtet. So sieht der Friede mit diesen Palis aus…? Deinem Kommentar kann ich zustimmen.
Der Zaun hat lange funktioniert und die Israelis sind klug genug ihre Fehler vom 7. Oktober 2023 zu analysieren, um daraus zu lernen. Jetzt wo der Krieg vorbei ist, ist auch Zeit dazu! *SHALOM
Neue Elite-Einheit für schnellen Einsatz. Das freut uns.
Viele Deutsche beneiden Israel um seine Realpolitik und nüchterne Verteidigung.