Neue Busse mit Sicherheitssystem gegen Attentäter

JERUSALEM (inn) – Das israelische Verkehrsministerium hat sieben Busse bestellt, die mit dem neuen Sicherheitssystem gegen Selbstmordattentäter ausgestattet sind. In Kürze könnten die meisten Busse in Israel mit dem System ausgestattet werden, hieß es aus dem Ministerium.

Die Busse, die einen größeren Schutz vor Selbstmordattentätern bieten sollen, wurden von der Israelischen Militär-Industrie (IMI) umgebaut. Kern des Systems ist eine Schranke an der Vordertür, die der Fahrer von innen bedienen kann. Über einen Lautsprecher kann er zu den Wartenden außerhalb des Busses sprechen. Hinzu kommen elektronische Detektoren, welche die Gäste untersuchen können. Wenn dem Fahrer eine Person verdächtig erscheint, kann er ihr das Einsteigen verweigern. Die Hintertür des Busses lässt sich nur nach außen öffnen.

Verkehrsminister Meir Schitrit teilte am Dienstag mit, sein Ministerium habe sieben dieser Busse bestellt. Die Kosten belaufen sich auf umgerechnet etwa 17.500 Euro pro Bus. Auch im Ausland sei das Interesse für die Busse geweckt worden, hieß es.

Nach ersten erfolgreichen Tests will das Ministerium weitere Busse mit dem Sicherheitssystem ausstatten. Derzeit sind etwa 5.500 öffentliche Busse in Israel unterwegs.

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