Netanjahu würdigt Teilungsplan

Der UN-Teilungsplan für Israel war ein Meilenstein auf dem Weg zum Staat Israel. Am historischen Ort des Votums in New York haben 70 Jahre später Botschafter aus aller Welt das Ereignis gefeiert.
Der israelische Premier Netanjahu sandte eine Grußbotschaft per Video nach New York

Foto: PM of Israel, Twitter

Der israelische Premier Netanjahu sandte eine Grußbotschaft per Video nach New York

JERUSALEM (inn) – Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat den vor 70 Jahren beschlossenen UN-Teilungsplan als „Vorspiel zur Geburt Israels als unabhängiger Nation“ gewürdigt. In einem Video sagte er, heute helfe Israel in aller Welt und habe starke Partner – allen voran die USA. Netanjahu dankte insbesondere der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley für ihren Einsatz für Israel.

Die Videobotschaft war für die Feierlichkeiten im Queens-Museum in New York am 28. November vorgesehen, bei denen unter anderen US-Vizepräsident Mike Pence und Botschafter von mehr als 60 Ländern zugegen waren. Das Museumsgebäude diente von 1946 bis 1950 als Sitz der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Diese verabschiedete am 29. November 1947 die Resolution 181. Damit sprach sich die Generalversammlung für die Gründung eines arabischen und eines jüdischen Staates in dem Gebiet westlich des Jordans aus. Die arabische Welt lehnte den Beschluss ab.

Bange Minuten

Der israelische UN-Botschafter Danny Danon betonte in seiner Rede, das Abstimmungsergebnis sei damals nicht selbstverständlich gewesen. Es habe einem Außenseiter den Sieg gegeben. „Vor 70 Jahren ist in genau diesem Raum der 2.000 Jahre alte Traum des jüdischen Volkes wahrgeworden.“

Danon beschrieb in seiner Rede die verschiedenen Bemühungen der jüdischen Abgesandten um Stimmen und die Spannung bei der Abstimmung. In aller Welt hätten diese in den Hauptstädten für einen jüdischen Staat geworben. „Das waren in der Tat unsere ersten Botschafter.“ Ein Augenzeuge habe berichtet, das Votum, das nur wenige Minuten dauerte, „fühlte sich so lang an wie das jüdische Exil“.

Ausblick in die Zukunft

Am Ende seien mit dem Votum die Weissagungen der Propheten in Erfüllung gegangen, fuhr Danon fort: „Dass die Juden eines Tages in das jüdische Land zurückkehren werden.“ Zugleich blickte der Diplomatin die Zukunft: „Israel wird auch in den nächsten 70 Jahren und darüber hinaus ein Leuchtturm der Demokratie, ein Kraftwerk der Innovation und Licht für die Nationen sein.“

US-Vizepräsident Pence betonte seinerseits, seine Regierung werde Israel uneingeschränkt unterstützen. Israel sei zwar durch die Hände von Menschen entstanden, „doch es ist unmöglich, nicht auch die das Volk leitende Hand des Himmels zu erkennen“. Das jüdische Volk habe all die Zeit an der Verheißung Gottes an Abraham festgehalten. „Israel ist ein Zeugnis des unerschüttlichen Geistes des jüdischen Volkes.“

Von: df

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