Netanjahu trifft Senator Kerry

JERUSALEM (inn) - Israels Premier Benjamin Netanjahu erhofft sich von der Flugverbotszone über Libyen einen positiven Einfluss auf andere Regime in der Region. Dies sagte er am Dienstag bei einem Treffen mit US-Senator John Kerry in Jerusalem.

Nach eigenen Worten erwartet Netanjahu von den Unruhen in der arabischen Welt auch einen allmählichen Effekt auf den Iran. Die "Entschiedenheit", die der Westen gezeigt habe, indem er die Flugverbotszone in Libyen einrichtete, werde zudem andere Herrscher im Nahen Osten beeinflussen.

Kerry ist Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitische Beziehungen im US-Senat. Ferner war er in den vergangenen Jahren Hauptgesprächspartner für Washington mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Innerhalb von zwei Jahren hat er allein fünfmal Damaskus besucht. Diesmal steht die syrische Hauptstadt allerdings nicht auf seinem Reiseplan, berichtet die "Jerusalem Post".

Mit Netanjahu sprach Kerry über mögliche Auswirkungen der Unruhen auf Syrien. Die beiden Politiker erörterten auch, ob es eine "Friedensoption" mit dem Nachbarstaat Israels gebe.

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