JERUSALEM (inn) – Nach Einschätzung des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu (Likud) stellt der Iran dank der Militärerfolge der vergangenen Wochen keine existenzielle Gefahr mehr für den jüdischen Staat dar. Das Regime habe zwar noch einen Rest an militärischen Fähigkeiten, mit denen es Israel drohen kann, aber es könne „nicht länger unsere Existenz bedrohen“, sagte er am Dienstag in einer Ansprache aus Anlass des Passahfestes, das am Mittwoch mit dem Sederabend beginnt.
Netanjahu betonte, dieses Ergebnis sei auch mit schmerzhaften Kosten verbunden. Er nannte als Beispiel die vier am Montag im Südlibanon gefallenen Soldaten. Dort kämpft Israel gegen die vom Iran unterstützte Terrormiliz Hisbollah. Der Premier bekundete den Angehörigen der Soldaten sein Beileid sowie allen, die körperlich und seelisch verletzt sind. „Wir sind ein Volk, durch ein gemeinsames Schicksal aneinandergebunden, um unsere Existenz und Zukunft zu sichern.“
Der Iran kann indes weiter erheblichen Schaden in Israel anrichten. Am Mittwochmorgen wurde ein elfjähriges Mädchen bei einem Raketenangriff in der zentralisraelischen Stadt Bnei Brak lebensgefährlich verletzt. Ihr Vater versorgte sie zunächst noch mit Erster Hilfe, verlor dann aber selbst aufgrund seiner Verletzungen das Bewusstsein. Bei dem Einschlag erlitten zwölf weitere Menschen Verletzungen. Auch die Huthi-Terroristen feuerten aus dem Jemen eine Rakete auf Südisrael ab.
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Armee: Hisbollah-Kommandant getötet
Israel führte die Angriffe auf Ziele der Hisbollah im Südlibanon fort. Nach Angaben des Militärs wurde bei einem Schlag der Marine der Kommandeur der Südfront, Hadsch Jusuf Ismail Haschem, getötet. Dieser habe seit mehr als 40 Jahren der Hisbollah angehört und sei eine „Säule“ der Terrormiliz gewesen.
Indes teilte die Armee mit, dass Israel nicht verantwortlich sei für den Tod zweier UNIFIL-Soldaten am Montag. Eine Untersuchung habe ergeben, dass der Sprengsatz nicht von israelischen Soldaten stamme. Die Armee betonte, sie kämpfe einzig gegen die Hisbollah. Sie rief die UNIFIL dazu auf, das Kriegsgebiet zu meiden.
Auch im Gazastreifen halten die Kämpfe an. Nach Angaben des Militärs tötete die Armee im Gebiet von Nuseirat den Hamas-Terroristen Ibrahim al-Chaldi. Dieser habe der Marine-Einheit angehört und sei mit der Planung von Terroranschlägen befasst gewesen.
Trump: Hormus ist Sache der „Freunde“
Die US-Regierung betonte erneut, dass die Operation im Iran bald beendet sei. US-Präsident Donald Trump (Republikaner) sprach am Dienstag von „zwei bis drei Wochen“, die die Militäroperation noch in Anspruch nehme. Ein Deal mit dem Regime sei dafür nicht nötig. Die Sicherung der Straße von Hormus sei jedoch etwas für diejenigen „Freunde“, die auf Lieferungen durch diesen Seeweg angewiesen seien, sagte er am Dienstag in seinem Büro.
Das Weiße Haus kündigte für Mittwoch, 21 Uhr Ostküstenzeit (3 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit) eine „Ansprache an die Nation“ von Trump an. Darin werde es ein „wichtiges Update“ zum Iran geben.
Die US-Regierung hat seit Kriegsbeginn versucht, den Amerikanern den Angriff auf den Iran zu erklären. Am Dienstag verbreitete das Weiße Haus erneut ein entsprechendes Video mit US-Außenminister Marco Rubio. Darin wiederholte der Republikaner seine Sicht, die er auch schon zu Beginn der Operation vermittelt hatte: Der Iran strebe eine Atombombe an, und aufgrund seiner Raketen- und Drohnenproduktion wäre das Regime bald unangreifbar geworden. „Das war unsere letzte Chance, um diese konventionelle Bedrohung zu beseitigen.“
Emirate wollen Resolution für Kriegseinsatz gegen Iran
Unterdessen wollen sich die Vereinigten Arabischen Emirate offenbar an den Kriegsbemühungen aktiv beteiligen. Laut dem „Wall Street Journal“ drängt das Land auf eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Genehmigung eines Militäreinsatzes. Die Emirate prüfen demnach, was sie zur Sicherung der Straße von Hormus beitragen können.
Beobachter sehen diesen Vorstoß als Strategiewechsel. Bislang traten die Emirate als Vermittler auf, nun sind sie auf dem Weg, Kriegspartei zu werden. Die Emirate waren allerdings schon ständigen Angriffen des Iran ausgesetzt; seit Kriegsbeginn vor einem Monat hat das Regime 2.500 Geschosse auf das Land abgefeuert. (df)
54 Kommentare
Die Deutschen und andere Europäer verdienen es, dass der Liter Sprit 10 Euro kostet, wenn sie nicht langsam mal helfen.
Warum helfen? USA und Israel haben diesen Krieg angefangen. Diese zwei Länder sollten sich der Schuld bewusst sein, die Sie über die Welt eingebracht haben.
Ich bin für Kostenentschädigung aus USA und Israel für die steigenden Spritkosten.
So sehe ich es auch . Warum sollten wir helfen ??? Das ist nicht unser Krieg.
Blubi! Gehen sie doch zu Fuß. Rad auch gesund. Ich bin dafür, dass iranische Frauen nie mehr ermordet werden.
An den Spritpreisen verdienen Konzerne und Regierung… lachhaft, was die für ihr Volk machen diesbezüglich, wobei es uns nicht betrifft.
Der Krieg begann bereits 1978, als Ayatollah Chomeini seine wahnsinnige Ideologie den Iranern aufzudrücken anfing
Natürlich kein Wort von Ihnen, Blub, zu den Mullahs, die den Iran ökonomisch-sozial-kulturell-politisch kaputt gemacht haben!
@Blub
„USA und Israel haben diesen Krieg angefangen.“ Falsch. Sie vergessen etwas. Dieser Krieg begann 1979. Seitdem heißt es nämlich: Tod dem großen Satan und Tod dem kleinen Satan. Zusätzlich gab es eine Uhr, die die Restlebenszeit des Staates Israel zeigen sollte. Und es wurden die eigenen Landsleute massakriert. Haben Sie das vergessen oder ignorieren Sie das bewusst?
Was @Blub(berst) du denn wieder für einen Unsinn daher! Israel und die USA haben mit einer seit Jahrzehnten bestehenden Gefahr endlich aufgeräumt!Wenn erst die Mullahs weg sind wird der Iran nie mehr eine Bedrohung werden!
Steigende Spritkosten ein Problem? Explodierende Heizölpreise ein Problem?
Bei den Grünen wohl nicht, eher große Freude. Denen konnte die Co2-Steuer doch nicht hoch genug sein. Pfui muss ich hier einmal deutlich sagen.
Ich schlage vor:
Die Co2-Steuer vollständig abschaffen und hier die MWST zumindest halbieren, anstatt die Spritpreise nur 1 mal am Tag erhöhen zu dürfen (D).
Ja, Blub, der Iran ist ja so gut und edel. Die von den Revolutionsgarden ermordeten Demononstraten haben sich zu Tode gelacht, gelle? Die Unterstützung der Hisbollah und Hamas ist in Ordnung, denn Judenmord ist Menschenrecht? Hat schon Adolf gewusst, das große Vorbild der Mullahs.
Und für die selten dämliche Aussage, wir wollen den Schutzschirm der Israel nicht vor ein paar Tagen, der Iran hat Raketen mit Reichweite, die Berlin treffen. Aber stört nicht. Zumindest bei gewissen Zeitgenossen.
Haben Sie vergessen, dass die Hisbollah, die Huthis, die Hamas, der IS, alle vom Iran finanziell bestens ausgestattet wurden, um ihre mörderischen Attacken auf Israel und seine Bürger ausführen zu können? Die 8000 Raketen, die die Hamas auf Israel nach dem 07. Oktober 2023 gefeuert hat, sind wohl nicht der Rede wert? Wissen Sie nicht, dass tausende von Raketen, die die Hisbollah angehäuft hat mit Hilfe von Iran, täglich davon Hunderte aus dem Libanon auf israelische Bürger abfeuert? Wissen Sie nicht, dass im Laufe der Jahre Hunderte amerikanischer Soldaten von iranischen Stellvertretern im Irak und bei wiederholten Terroranschlägen auf US-Stützpunkte getötet wurden? Wissen Sie, dass die Golfstaaten von den iranischen Angriffen so entsetzt sind, dass sie Trump drängen, die Aufgabe, das Regime zu stürzen, zu Ende zu bringen. Und was ist mit der illegalen Streumunition, die der Iran einsetzt? Der Iran ist ja nicht nur eine Bedrohung für Israel und Amerika („den kleinen und den großen Teufel“), sondern auch für Europa. Aber dieses Europa ist noch recht selbstherrlich und naiv.
Den Krieg haben die Mullahs 1979 schon begonnen und heute machen Israel und die USA die Drecksarbeit für Europa. Die Golfstaaten und der alte Kontinent standen auf der Abschussliste der Mullahs – nur der Zeitpunkt stand nicht fest. Schuld tragen die Schiiten der Mullahclique und ich hoffe, dass die iranische Bevölkerung durchhalten kann bis die Parasiten der Regierung weg sind!
@Gast
Der Liter Sprit 10 Euro oder 10 Dollar für diejenigen, 80% der Bevölkerung, die nur zum Vergnügen fahren, wäre der richtige Preis.
@Albert, hier in NRW anders.
Geschätzte 95% Berufsverkehr und verbindliche Termine / Besorgungen.
Außer für Greta vielleicht (und Claudia Roth).
@Lothar
Es geht nicht um den Berufsverkehr, 50% können öffentlich fahren, 10% müssen mit dem Auto fahren und sollten keine Mineralölsteuer zahlen. Der Rest soll die Folgekosten (Umweltzerstörung, Ressourcenverschwendung) tragen. Greta und Claudia Roth sind politische Extremisten, Umwelt spielt da keine Rolle.
Albert, wenn man die 5% Spaßfahrer raussieben könnte, würde ich die 10 € gutheißen. Der öffentliche Personen-Nahverkehr streikt hier sehr oft. Ich würde mich da veräppelt fühlen. Wir wohnen ländlich, und irgendwann willst du pünktlich beim Arzt sein. Oder du willst den Wagen im Supermarkt vollmachen. Das ist umweltschonender als ne Limo und ne Schachtel Zigaretten per Nahverkehr einzukaufen.
Aber ich sehe, Du bist auch umweltbewusst, wie ich.
Zuverlässige Energieversorgung und wenig Co2 ganz wichtig. Für das nächste Mal.
Viele Grüße Lothar
Hallo Albert, noch eine Klarstellung, da vielleicht missverständlich. Mit dem Berufsverkehr meinte ich die Pendler, die zwischen Wohnung und Arbeitsstätte hin und her fahren … , nicht den Schwerlastverkehr.
Was da auf den Autobahnen los ist. Ich mußte lange „pendeln“, zeitweise 1 Stunde hin und 1 Stunde zurück. Bin jetzt aber fertig.
Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest.
Warum helfen?
Kann man sich vorstellen, was so ein Regime, welches tausende oder zehntausende eigene Leute bereit umzubringen ist, dann mit einer einsatzfähige Atombombe in Naher Osten und weltweit machen würde…?
@Ante
Ich habe das „helfen“ so verstanden, dass es um „helfen gegen das iranische Regime“ geht.
Oder liege ich da falsch?
Darum ist der Krieg und unsere Hilfe ja so wichtig. Damit sie keine Atombombe in die Finger kriegen!
@ Gast, Sie sind leider zu kurzsichtig.
Seit wann ist Krieg kostenlos? Oder Folgenlos?
Dass Merz sich nicht an der Räumung eines wichtigen Seehandel-Schiff-Fahrweges beteiligt, – jedenfalls bisher nicht – kann seinem Verstand zugute geschlagen werden. Oder seinem wirtschaftlichen Kalkül. Oder seiner Beobachtung, was andere europäische Länder von diesem US/Israelkrieg halten. Gar nichts.
Merz/Klingbeil würden nicht wiedergewählt, selbst von seinen Wirtschaftsbossen nicht mehr, siehe oben. Seit der Neuzeit hat man nämlich begriffen, dass „Wandel nur durch guten Handel“ möglich ist. Iran und Deutschland hatten bis vor diesem Harakiri gute Handelsbeziehungen, Theokratie hin oder her.
Ging es jemals um eine iranische Atombombe? Da macht T. jetzt ein langes Gesicht und B. Nethanjahu magert sichtlich ab.
„Guter Handel“?
Ich sage „dreckiger Handel“.
Lothar, Danke für den Hinweis, damit haben Sie schon Recht.
Ich meinte eher den Beginn der Industrialisierung in Europa und Amerika und man entdeckte, dass sich Waren leichter ohne Kriege oder räuberischen Seehandel zur Befriedigung der wirtschaftlichen Interessen von Punkt A nach Punkt B vertreiben ließen.
Brigitte,
dann muss man aber seine „Joker“ richtig ausspielen. Wenn der Rubel wichtiger ist als Menschenrechte oder Sicherheitsinteressen, wird es nicht funktionieren, genau wie in dem vorliegenden Fall.
Denken Sie beispielsweise auch mal an China, wo Christen massiv unterdrückt und verfolgt werden. Von denen (China) haben wir uns dummerweise wirtschaftlich doch auch massiv abhängig gemacht.
@Brigitte
Ich frage mich, wer kurzsichtiger ist: Derjenige, der meint, durch den Krieg die Atomwaffe zu verhindern, oder derjenige, der durch „Wandel durch Handel“ eine Atomwaffe und damit den eigenen Untergang (in-)direkt mit finanziert.
„Ging es jemals um eine iranische Atombombe?“ – Ich kann mich an die Kampagne „STOP THE BOMB“ erinnern. Das war vor über zehn Jahren in der Zeitung von CSI (Christen an der Seite Israels). Die ist eben kein Massenmedium und darin sehe ich einen Grund dafür, dass der sprichwörtliche verpennte deutsche Mich’l schlaftrunken hochschreckt und meint, dass könne doch alles nicht wahr sein. Wer hingegen die Geschehnisse schon seit Jahren aufmerksam verfolgt, hat mit einem Präventivschlag gerechnet. Die Frage war nur wann es soweit sein würde und vor dem Krieg spitzte sich die Lage bereits zu, gab es Anzeichen, aber beim Deutschlandfunk waren zu der Zeit Tarifverhandlungen oder irgendwas mit SPD oder sowas in den Nachrichten. Das zeigt unsere beschränkte Sicht hier, das oft nicht über den Tellerrand hinausschauen, was übrigens nicht nur auf Geschehnisse im Nahen Osten, sondern auch auf welche in Afrika und anderswo zutrifft: Israel ist in den Medien, wenn es um Krieg geht und vielleicht noch bei sogenannter Siedlergewalt. Durch derlei wenig differenzierte/einseitige Berichterstattung entsteht ein negatives Bild. Israel ist vielfältig, aber das interessiert eben nicht jeden und dazu, sich für Israel zu interessieren, kann man schlecht alle verpflichten. (Christen haben da eine Sonderstellung, denn sie sind dazu aufgerufen – z. B. Fragt nach dem Frieden Jerusalems! [Psalm 122,6] und weitergehend zu konkretem Handeln [Jesaja 40,1.]) Und für die meisten Medien gilt anscheinend leider immer noch die Devise: schlechte Nachrichten verkaufen sich besser, also bringen wir vorwiegend die.
@ Brigitte
Wie so oft liegen Sie total daneben mit Ihren Einordnungen und Bewertungen der aktuellen Lage.
Damit Sie sich heute aber nicht wieder beklagen darüber, dass ich Ihnen gegenüber auftrete wie “ der Geist aus der Flasche, der sich vor mir groß u. gefährlich aufbauschen möchte zur Einschüchterung und beweisen möchte, dass es nie eine nivellierte Augenhöhe geben kann…“, verweise ich an dieser Stelle lediglich auf das Lesen des Beitrags von Kiesewetter in der JA am 31.3.26. Und empfehle, dies ergebnisoffen zu tun und nicht wieder sofort reflexartig in Opposition zu gehen, sondern erst einmal wenigsten kurz über die Schlüssigkeit seiner Argumentation nachzudenken..
@Caja
👍👍
Caja
Es gibt naturgemäß immer unterschiedliche Einordnungen, je nach gesellschaftl. Sozialisation, Bildung, Herkunft usw. – und das ist gut so.
Die Meinungsäußerung des Herrn Kiesewetter in der JA habe ich soeben 2 x gelesen und nach- und vorgedacht. Seine Meinung teile ich auf gar keinen Fall!
Ich habe diesem Ex-Oberst d. Bundeswehr jetzt 3 Jahre in seinen Interviews zugehört und es ist immer der gleiche Sing-Sang, der letztendlich ermüdet, weil es kein Licht am Ende eines Tunnels gibt. Niemals Hoffnung auf Frieden!
In Kiesewetters Interview‘s kommen niemals Wörter wie nötige Verhandlungen, vernünftige diplomatische Gespräche auf Augenhöhe um ein Ergebnis zu bekommen, De-Eskalation etc. etc. vor, (Nein mit Putin kann man nicht reden, jetzt könne man nicht mit den Mullahs reden…) diese ganze Bandbreite die trotzdem im Iran NOCH zur Verfügung stehen – das konnte er schon nicht im Fall Russland-Ukraine über die Lippen bringen. Fazit: DE ist über alle Ohren auch in den kommenden Haushalten schwer überschuldet.
Zu Merkels Zeiten gab es Exportüberschüsse, die selbst von der EU beanstandet wurden.
@Brigitte
Sie meinen also, dass man mit Putin und den Mullahs reden oder gar verhandeln kann? Verhandeln Sie mit Gruppen, die Ihnen, ohne mit der Wimper zu zucken, ins Gesicht lügen? Sie meinen, das stimmt nicht? „Wir greifen die Ukraine nicht an.“ „Wir nutzen die Atomenergie nur friedlich.“
Handel mit Iran und seinen Oberen führt dazu, dass diese ihr Geld „im Westen“ investieren (Hotel in Ffm, Gelände neben israelischer Botschaft in London). Bitte öffnen Sie endlich Ihre Augen und begreifen Sie, was in der Welt wirklich passiert.
—
Kurz noch zu Kiesewetter: selbstverständlich unterstützt er Handel mit Staaten, denen man trauen kann. Dazu erinnere ich mich an eine Pressekonferenz vor nicht allzu langer Zeit, bei der er genau das auf eine Frage betont hat.
Alles was Nicht-Schiite wird umgebracht!
Wer nicht für Gerechtigkeit kämpft, wird zur Kasse gebeten. So ist die brutale Realität. Man kann sich ihr stellen oder zum Opfer werden. Deutschland hatte die Wahl und entschied sich für die Opferrolle, um jeden Kampf zu vermeiden. Das klingt zwar friedlich, war aber dumm! Jetzt holen Israel und die USA die Kastanien aus dem Feuer. Und wir, das Volk, blechen. Das mag uns nicht gefallen. Aber angesichts der Opfer, die Israel und die USA für unsere Freiheit bringen, ist dieser Preis keineswegs zu hoch.
@ Gast und Nola
Mit Verlaub, welch schräge Forderungen zum Benzinpreis.
Solche Forderungen stützen eher die Kritik an Israel und USA und führen letztlich zu Antisemitismus und Judenhass, weil man ja den Juden die Schuld für hohe Preise geben kann.
Der Ernst der Lage erfordert m.E. mehr Sachlichkeit in der Diskussion.
@manfred westphal
Hoher Benzinpreis und starker Regen Hauptursachen für Antisemitismus und Judenhass… Wir haben was gelernt.
@Ante
Dss Regime würde vermutlich nichts damit machen, wie alle die im Besitz der Bombe sind. Sie dient als Lebensversicherung. Damit wird man nicht mehr angegriffen wie jetzt geschehen.
Das sagt meine Logik, nicht die Freundschaft zu den „Idioten“, um nicht falsch verstanden zu werden
Sie sollten den Koran lesen und die Veröffentlichungen des Ayatollah.
@ Reinhard
„Dss Regime würde vermutlich nichts damit machen, wie alle die im Besitz der Bombe sind. …“
Ich kann Ihre Gelassenheit und „Logik“ nicht teilen.
Ich warte und hoffe seit Jahrzehnten, dass dieses mörderische Unrechts-Regime der Mullahs endlich fällt. Und das nicht erst seit der Bedrohung durch deren Umsetzung der atomaren Wehrhaftigkeit/Angriffslust.
Dieses Regime hat sich 1979 durch Geiselnahme, Mord und Indoktrination Macht verschafft, seitdem offen und verdeckt Krieg gegen das eigene Volk, den Nahen Osten und die ganze Welt geführt.
Die Blindwütigkeit des Regimes, die sich aktuell dadurch in aller Deutlichkeit offenbart, in der Agonie auf alles einzuschlagen und alles zu zerstören, was um sie herum möglich und erreichbar ist, dokumentiert deren ungebremste Vernichtungswut.
Dass diese Blindwütigkeit zukünftig auch uns in Europa massiv in Gefahr bringen kann, und zwar auch ohne atomar bestückte Raketen, ist mittlerweile ausreichend bekannt.
Angesichts dieser Blindwütigkeit der Mullahs ist die blinde Vertrauensseligkeit unseres Landes und großer Teile dieser Welt, die sich jahrzehntelang auf „Wandel durch Handel“ berief, unverzeihlich und hat zu der derzeitigen Eskalation entscheidend beigetragen.
Interessanterweise lässt sich dies eins zu eins auch auf unser Verhältnis zu Putins Russland übertragen.
Auf die Gefahr hin, als Putinversteher markiert zu werden, wiederholt sich das nun im Fall des Irans? Ich frag ja nur. Als 1987 Chomeni aus Paris in Teheran aus dem Flugzeug stieg – u. Wochen später durch die deutsche Presse bekannt wurde, wie sich Chomeni in Persien versuchte zu etablieren und tatsächlich Angst und Schrecken zu verbreiten schien. (Geiselnahme Amerik. Botschaft) Da unterhielt ich mich mit einem Kollegen, der damals schon politisch involvierter war als ich.
Ich war verängstig u. fragte ihn, ob er ebenfalls einen ReligionsKRIEG auf deutschem Boden für möglich hielt? Ob es eine Invasion der Perser nach Deutschland geben könnte? Nein hat er geantwortet, Chomeni hat Jahre in Paris gelebt, ohne dass es jemals auch nur einen Hauch eines Verdachtes, eines Umsturzversuchs in France überhaupt gab – Chomeni wüsste, dass EU ein säkulares einheitl. Gebilde sei und was er sich denn überhaupt von einem Religionskrieg gegen Christen erwarten sollte oder könnte?
Schon 1987 kluge Antwort auf eine dumme Irritation.
Leider hört die Dummheit 2026 nicht auf, siehe hier: „Dass diese Blindwütigkeit zukünftig auch uns in Europa massiv in Gefahr bringen kann, und zwar auch ohne atomar bestückte Raketen, ist mittlerweile ausreichend bekannt“
Caja, tatsächlich?? oder nur herbeigeredet, weil sich Israel in einen Krieg verstrickt hat? Oder nur, weil Kiesewetter mal wieder nur schlechtes Wetter machen möchte? USA und Israel haben diesen Krieg geg. Iran angefangen u. das ist mittlerweile ausreichend bekannt. Ich behaupte, die Blinde Wütigkeit ist anders wo eingetroffen. Und diese besitzt Kernwaffenanlagen in der Wüste, über die niemand spricht.
@ Brigitte
Khomeini 1987 aus dem Exil wieder in den Iran eingeflogen? Da verwechseln Sie wohl etwas auf Ihrer Timeline.
Und zu dem hier: (Zitat Anfang) Leider hört die Dummheit 2026 nicht auf, siehe hier: „Dass diese Blindwütigkeit zukünftig auch uns in Europa massiv in Gefahr bringen kann, und zwar auch ohne atomar bestückte Raketen, ist mittlerweile ausreichend bekannt“ (Zitat Ende)
Dummheit? Von den vielfältigen unterwandernden Aktivitäten des Irans hierzulande noch nie etwas gehört?
Tut mir leid, aber ich habe keine Lust mehr, meine Zeit zu verbrennen in sinnlosen Diskussionen mit Menschen wie Ihnen, die sich ganz offensichtlich noch nie die Zeit genommen haben, um sich durch gründliche Recherche-Arbeit anhand geschichtlicher Fakten und tagesaktueller Nachrichtenlage einen profunden Überblick zu verschaffen.
Sie wollen auf Augenhöhe diskutieren? Dann sorgen Sie selbst für diese Augenhöhe.
@Caja
Super.
@Brigitte
Ich bin sehr verwundert über Ihre Argumentation. Es sieht, wie Caja (und ich in einer anderen Antwort auf einen Ihrer Posts) schrieb, tatsächlich so zu sein, dass Sie wesentliche Punkte zur Bewertung übersehen oder sie nicht wahrhaben wollen oder sie ignorieren – vielleicht sogar absichtlich. Schade.
@Caja
Danke für Ihre vortrefflichen Kommentare! 👍
Was haben Sie für eine Geduld mit Personen wie dieser unbelehrbaren, realitätsblinden, geschichtsvergessenen Ostermarschiererin und Feindin Israels!
—
Einfältiges Sich-Festklammern an Vorstellungen wie: Frieden um jeden Preis. Sofort. Ohne Rücksicht auf Verluste. Niemals Wehrpflicht. Keine Waffen an die Ukraine.
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Ergänzend dazu der bekennerische Singsang in holprigem Deutsch (ich zitiere): „Ich behaupte, die Blinde Wütigkeit ist anders wo eingetroffen. Und diese besitzt Kernwaffenanlagen in der Wüste, über die niemand spricht.“
Wie gefährlich und aggressiv muss einer Person, die das schreibt, der israelische Staat – im Unterschied zu den heutigen Verbrecherstaaten Iran und Russland – erscheinen?
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Amüsant der Einblick in das Weltbild des besonders klugen „Kollegen“: „Schon 1987 [sic!] kluge Antwort auf eine dumme Irritation.“ – „Irritation“? Und „dumm“ noch dazu? Oder intellektuell unterbelichtet?
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Würde mich jemand fragen: Aber gibt es denn heute in Deutschland keinen einzigen Außenpolitiker, der sich durch Sachkenntnis, Realitätsnähe, stichhaltiges Argumentieren und Augenmaß auszeichnet? – Meine Antwort: Doch, er heißt R. Kiesewetter.
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Es gibt Menschen, die davon besessen sind, sich zur Augenhöhe zu erheben, auf Augenhöhe zu diskutieren. Weshalb sind sie manchmal chancenlos?
Ich lese mir Ihre Kommentare durch, dazu die von @Rts und vergleiche sie mit denen der Foristin @Brigitte.
Fazit: Meine Frage beantwortet sich wie von selbst. Das Niveau-Gefälle springt einem in die Augen. Es ist unabänderlich.
Der Tyrannenmord ist auch ein Thema aus dem alten Testament – dem hebräsischen Kanon.
1Kön 21,15 Als aber Isebel hörte, dass Nabot gesteinigt und tot war, sprach sie zu Ahab: Steh auf und nimm in Besitz den Weinberg Nabots, des Jesreeliters, der sich geweigert hat, ihn dir für Geld zu geben; denn Nabot lebt nicht mehr, sondern ist tot.2Kön 9,7 Und du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, schlagen, dass ich das Blut meiner Knechte, der Propheten, und das Blut aller Knechte des HERRN räche, das die Hand Isebels vergossen hat, 2Kön 9,10 Und die Hunde sollen Isebel fressen auf dem Acker in Jesreel, und niemand soll sie begraben. Und er tat die Tür auf und floh.
… und damit das dauerhaft so bleibt muss jetzt nur noch die Mullahtruppe fallen!
„Wir sind ein Volk, durch ein gemeinsames Schicksal aneinandergebunden, um unsere Existenz und Zukunft zu sichern.“
Das Wichtigste wird in diesem Artikel nicht erwähnt: Das Israel Gottes Eigentumsvolk ist!
Liebe IN-Redaktion, menschliche Weisheit ist eine Torheit vor Gott, habt Ihr das vergessen?
Lieber Gruß Martin
@Reinhard
„Das Regime würde vermutlich nichts damit machen, wie alle die im Besitz der Bombe sind.“
Natürlich ist das wie eine Lebensversicherung. Niemand würde
z. Bsp. Nordkorea angreifen. Aber was dieses iranische Terrorregime angeht und seinen Einsatz einer ggf. vorhandenen Atombombe, wäre ich mir nicht so sicher. Zwar muss ein Angreifer mit einem Gegenschlag rechnen, jedoch haben nicht Alle die Bombe. Es könnte also ein regional begrenzter Einsatz sein, und ob dann andere Länder mit atomaren Waffen stellvertretend einen Vergeltungschlag ausführen, ist fraglich.
Auch muss man die ideologische Verblendung der Mullahs mit einbeziehen, ganz einfach um das Gericht „Allahs“ zu vollstrecken oder um Rache zu üben, und sei es mit dem „eigenen“ Untergang verbunden.
Und dann haben wir in Zeiten von Krieg und Eskalation noch das Detektieren von stark zunehmenden Fehlalarmen. Der Finger ist dann schnell am „Abzug“.
Je weniger also die Bombe haben, um so besser. Aber wir gehen so oder so einem Supergau entgegen, bevor Gott in Jesus Christus bei seinem zweiten sichtbaren Kommen aktiv in das Geschehen eingreifen wird.
Noch ist Gnadenzeit, sein Leben vor Gott in Ordnung zu bringen. Das ist unsere eigentliche Bestimmung.
Gnade und Errettung und das Gericht andererseits liegen eng beieinander.
Niemand will den Iran angreifen, wofür also eine A-Bombe? Die Antwort dürfte klar sein!
@Lothar
Natürlich kann man bei den gestörten und ideologiegetriebenen Hardlinern der Mullahs nicht sicher sein, andererseits wäre es ein völliger Tabubruch und jedes Land, welches die Atombombe zuerst einsetzt, wäre in der Welt geächtet. Deshalb müht sich Putin ab im Krieg gegen die Ukraine, setzt sie aber nicht ein. Israel will sich verständlicherweise nicht darauf verlassen, aber wenn man zu weit geht und es viele zivile Opfer und Schäden gibt, wenn trifft dann der Hass der Bevölkerung? Die Mullahs oder richtet er sich dann gegen Israel?
Das tragische ist, das Trump mit der Kündigung des Abkommens, schon einmal die Moderaten in Iran geschwächt hat, denn das Narativ, dass man dem Westen, insbesondere den USA nicht trauen kann wurde bestätigt.
Leider wird die Welt von Hardlinern bestimmt zur Zeit.
„In der Welt habt ihr Angst, aber ich habe die Welt überwunden“, in diesem Sinne Frohe Ostern
Reinhard, anders.
Eine Ächtung wäre denen ganz egal.
Frohe und besinnliche Ostern.
@Christine
Die Feindschaft der Mullahs ist durch Ayatholla Chomeini begründet, nicht durch den Koran, darin brauche ich deshalb nicht zu lesen. Sein Hass galt dem Zionismus, nicht den Juden. Es gab und gibt in Iran neben christlichen auch jüdische Gemeinden, zwar mit eingeschränkten Rechten, aber akzeptiert. Bei zwei Reisen durch Iran vor 10 Jahren konnte ich in Teheran nicht nur Moscheen, sondern auch wunderschöne Kirchen im armenischen Viertel und die Synagoge besichtigen.
Was ich damit sagen will, der Konflikt ist politisch und nicht der Religion geschuldet. Diktatorische Regime brauchen wohl äußere Feinde um das Volk hinter sich zu bringen. (USA großer Satan, Israel kleiner Satan).
@Reinhard
Ich wundere mich sehr über Aussagen von Ihnen. „Die Feindschaft der Mullahs ist durch Ayatholla Chomeini begründet, nicht durch den Koran, darin brauche ich deshalb nicht zu lesen.“
Bitte lesen Sie den Koran, dann werden Sie erkennen, dass Ihre Aussage vollkommen falsch ist. Schauen Sie sich auch die Hadithe an, die Vieles im Koran auslegen.
@ Caja
Es tut mir leid,wenn ich das schreiben muss, aber ihr Absatz „Die Blindwütigkeit….ungebremste Vernichtungswut“ lässt sich m.E. aktuell auch auf Israel übertragen. Dabei will ich das Vorgehen des Iran keinesfalls verteidigen.
Zum Iran antworte ich Ihnen noch an anderer Stelle.
Die ehemaligen Schnapsbrennereien nicht vergessen, die heute Rosenwasser herstellen!
@ … Ostern
Zunächst, Reinhard, Sie haben die Welt überwunden? Kleine Überforderung?
—-
Da verlass ich mich lieber auf den, der das hier gesagt hat (Joh. 12,31-36):
31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen werden. 32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. 33 Das sagte er aber, um anzuzeigen, welchen Todes er sterben würde. 34 Da antwortete ihm das Volk: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35 Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, dass euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. 36 Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, auf dass ihr des Lichtes Kinder werdet. Das redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.
Einige Forscher gehen davon aus, dass Jesus am Freitag den 3. April 33 nach seinem Geburtsjahr gekreuzigt wurde.
Wir sind heute in einer Komfortzone und ignorieren meist, was an „diesem“ Freitag passiert war. Gott nahm unsere Schuld und legte sie stellvertretend auf seinen Sohn, der von keiner Sünde wusste, auf dass Alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Joh. 3).
Damit darf Jesus als das erfüllte, wahre Pessachlamm angesehen werden.
In diesem Sinne ein frohes Osterfest.
Unseren jüdischen Glaubensgeschwistern hier wünsche ich noch ein gesegnetes Pessachfest, der Anfang all dessen.
@Lothar
Zitat von Jesus, Joh. 16, V 33.
Ich meinte natürlich nich mich :-))
Da wäre ich echt überfordert.
Was mich sehr wundert ist, warum Herr Merz nicht seine schlafende Marine nicht mal aufweckt und im Jemen die Abschussrampen zerstreut. Das wäre sinnvoller als den Spaniern und Italienern zuzuschauen, wie Sie die Überflugrechte und Landeerlaubnisse für streitbare Länder untersagen, nur weil sie selbst keinen Mums haben, für Recht einzustehen.