Netanjahu fordert resolutes Vorgehen gegen Iran und Libyen

NAZARETH (inn) - Die internationale Staatengemeinschaft muss gegen den Iran genauso hart vorgehen, wie gegen Libyen. Das forderte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Dienstag bei einem Besuch in der Stadt Nazareth.

Sowohl Libyen als auch der Iran verletzten systematisch die Menschenrechte und verdienten keinerlei Immunität, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung des israelischen Außenministeriums. "Wenn die internationale Gemeinschaft besonderen Druck auf Libyen ausübt und dessen Führer und Soldaten vor Menschenrechtsverletzungen warnt, dann müssen solche Warnungen auch an die Führer und Truppen des Iran gerichtet werden", forderte der Premier. Er fügte hinzu: "Während Gaddafi seine Gegner abschlachtet, richtet das Ajatollah-Regime im Iran seine Gegner systematisch hin. Die Reaktionen des Westens müssen daher gegen beide Orte gleichermaßen entschlossen sein."

Eine energische Reaktion wäre laut Netanjahu zudem eine klare Botschaft der Hoffnung und Ermutigung für die Menschen im Iran – ein Zeichen, dass sie in ihrem Kampf für Freiheit nicht vergessen wurden.

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