Nach der Ausstrahlung dieser Abschiedsfolge von „Mabat“ auf „Kanal 1“ waren Grußworte von Kollegen, Nachrichtensprechern anderer Sender und Personen der Öffentlichkeit zu sehen. Die „Jerusalem Post“ schreibt zu diesem Ende einer Ära: „Nicht nur Javin selbst wird vermisst werden – und wird es schon jetzt -, sondern das, was er vertritt. Während seiner Blütezeit wurde vermerkt, dass man kein Fernsehgerät besitzen musste, um ‚Mabat‘ zu hören; man brauchte nur um 21 Uhr durch irgendeine Straße in Israel zu gehen und auf Javins Stimme zu hören, die mit den Schlagzeilen des Tages aus dem Fenster jedes Hauses kam.“
Der beliebte Israeli stammt aus Deutschland. Er wurde 1932 als Heinz Kluger in Oberschlesien geboren. Ein Jahr später wanderte seine Familie allerdings ins damalige Mandatsgebiet Palästina aus. Den jüngsten Entwicklungen in der Berichterstattung steht er kritisch gegenüber und wundert sich darüber, was heutzutage manchmal als „Nachricht“ gilt: „Eine Sängerin, die sich die Haare schneiden lässt – das ist eine Nachricht?“, fragte er neulich ungläubig in einem Interview mit dem „Kanal 2“. Dieser hatte das Thema im Zusammenhang mit der Israelin Ninette Taieb in der Tat zu einer Meldung gemacht.
Unter diesem Link finden Sie Ausschnitte aus der ersten Sendung von 1968.