Die UNO verhandelt am Montag in Genf über den Nahostkonflikt. Demonstranten werden dabei Fairness fordern. (Im Bild: UN-Sitz Genf)
Die UNO verhandelt am Montag in Genf über den Nahostkonflikt. Demonstranten werden dabei Fairness fordern. (Im Bild: UN-Sitz Genf)

Pro-Israel-Demo in Genf geplant

GENF (inn) – Israel-Freunde wollen am Montag in Genf für den jüdischen Staat demonstrieren. Anlass sind Verhandlungen des UN-Menschenrechtsrats zum Gaza-Konflikt 2014.

Menschenrechtler, Israel-Freunde und mindestens 50 Nichtregierungsorganisationen werden an der Kundgebung beteiligt sein. Die Demonstration findet zeitgleich mit Verhandlungen des in Genf ansässigen Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen statt. Das Gremium will über seinen Untersuchungsbericht zum Gaza-Konflikt im Sommer 2014 beraten.

Robert Singer, der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses, erklärte: „Wir wollen es den Vereinten Nationen klar machen, dass es unfair ist, (…) Israel fälschlich als Menschenrechtsverletzer darzustellen oder den Staat Israel sogar in die gleiche Schublade wie die Hamas oder andere Terrorgruppen zu stecken.“ Dies schade auch der Reputation der Vereinten Nationen – deren Obsession mit Israel müsse endlich aufhören. Das teilte der Jüdische Weltkongress mit.

Der Jüdische Weltkongress teilte weiter mit: „Israel hält sich wesentlich besser an die Konventionen der UN als die meisten anderen Länder im Nahen Osten.“ Dennoch hätten einige Mitglieder des Menschenrechtsrates kein Interesse daran, ihre ständige Kritik an Israel einzustellen, weil sie damit von Menschenrechtsverletzungen in ihren eigenen Staaten ablenken könnten. (mb)

Von: mb

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus