Das Flugzeug von „Germanwings“ ist mit 150 Menschen an Bord abgestürzt. (Symbolbild)
Das Flugzeug von „Germanwings“ ist mit 150 Menschen an Bord abgestürzt. (Symbolbild)

Israeli unter den Absturzopfern

BARCELONETTE / JERUSALEM (inn) – Unter den 150 Absturzopfern der „Germanwings“-Maschine befindet sich auch ein Israeli. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat den Angehörigen der Passagiere sein Beileid bekundet.

Das israelische Außenministerium hat am Dienstagabend bestätigt, dass der Israeli Ejal Baum an Bord der „Germanwings“-Maschine war, die aus noch ungeklärter Ursache über den französischen Alpen abgestürzt ist. Baums Familie wandte sich telefonisch an das Außenministerium, nachdem das Unglück bekannt geworden war. Sie teilte mit, dass der 39-Jährige den Flug von Barcelona nach Düsseldorf nehmen wollte. Das Außenministerium nahm daraufhin Kontakt zu deutschen Behörden auf.

Die Familie wurde inzwischen von dem Tod Baums unterrichtet. Der Israeli stammte ursprünglich aus Hod HaScharon in der Scharon-Ebene und wohnte seit einigen Jahren in Barcelona, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Er nahm den „Germanwings“-Flug im Rahmen einer Geschäftsreise nach Deutschland.

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu sandte dem französischen Präsidenten François Hollande einen Beileidsbrief. Zudem telefonierte er mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem spanischen Premier Mariano Rajoy und sagte ihnen Unterstützung zu. „In diesem schwierigen Moment umarme ich die Familie des israelischen Bürgers Ejal Baum und überbringe den Familien der Passagiere aus Deutschland, Spanien, der Türkei und Belgien, die ihre Lieben verloren haben, mein Beileid.“

Die Maschine vom Typ Airbus A320 startete am Dienstag um 10 Uhr von Barcelona mit dem Ziel Düsseldorf. Rund 45 Minuten später erreichte sie ihre Reiseflughöhe, ging kurz darauf jedoch in einen Sinkflug. Acht Minuten später zerschellte das Flugzeug unter dem Massiv von Estrop im Tal von Blanche, 100 Kilometer nördlich von Nizza. Der Unfallort ist schwer zugänglich. Die Behörden gehen davon aus, dass keiner der 150 Menschen an Bord überlebt hat. (df)

Von: df

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