NAHARIYA (inn) - Bei einem Angriff von Terroristen auf einen israelischen Bus zwischen der Ortschaft Shlomi und dem Kibbuz Metzuba an der Grenze zum Libanon sind am Dienstagmittag sechs Israelis getötet und mindestens sieben weitere verletzt worden.

 

Israelischen Berichten zufolge, wurden zwei der Attentäter von Soldaten in einem Schußwechsel getötet. Noch ist unklar, welche Terrororganisation das Attentat verübte. Die Terroristen waren in Uniformen der israelischen Armee gekleidet und mit Maschinengewehren bewaffnet.

 

Unter den Todesopfern sind zwei israelische Frauen und ein Grenzpolizist, berichtet die Tageszeitung "Ha´eretz".

 

Der Tatort befindet sich südöstlich des Küstenortes Rosh Hanikra unweit der libanesischen Grenze in Westgaliläa.

 

Sicherheitskräfte haben mit Hubschraubern die Suche in dem Gebiet nach weiteren Tätern aufgenommen. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, Anwohner der jüdischen Ortschaften wurden angewiesen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus der israelischen Küstenstadt Nahariya gebracht.

 

Armeeangehörige gehen mittlerweile davon aus, daß die Terroristen aus den palästinensischen Autonomiegebieten kamen. Grenzposten der israelischen Armee als auch der Vereinten Nationen (UN) hätten vor dem Anschlag keine Terroristen bemerkt, die über die libanesische Grenze nach Israel vorgedrungen seien, sagte der Chef der Polizei in Galiläa, Yehuda Sulman, vor Journalisten.

 

Dennoch schließt die israelische Polizei einen Anschlag von Aktivisten der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz nicht aus. Israel habe seit mehreren Tagen Hinweise über eine Ausweitung der Anschläge auf Israelis von Hisbollah-Kämpfern auf den Norden des Landes erhalten, teilte ein Armeesprecher mit.

 

Im libanesischen Fernsehen hieß es wenige Minuten nach dem Anschlag, die Palästinenser hätten ihren "Kampf gegen die israelische Besatzung" nun auch auf den Norden des Landes ausgeweitet. Israelische Militärangehörige werteten den Bericht jedoch als Ablenkungsmanöver, um Terroristen der Hisbollah zu entlasten.

Von: ad

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