JERUSALEM (inn) – Das Morden nimmt kein Ende: Bei einem zweiten blutigen Attentat eines Palästinensers sind am Sonntagmorgen bei der jüdischen Ortschaft Ofra bei Ramallah zehn Israelis getötet und mindestens sechs zum Teil schwer verletzt worden.

 

Wie der israelische Rundfunk meldete, schoß am Sonntagmorgen ein palästinensischer Terrorist an einem Straßenkontrollpunkt nahe Ofra mit einem Gewehr wahllos auf israelische Passanten und Soldaten. Der Palästinenser feuerte auch auf Rettungshelfer, die kurze Zeit nach dem Attentat an den Tatort kamen. Zehn Israelis wurden getötet, die sechs Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

 

Wenige Minuten nach dem Attentat bei Ofra erschossen palästinensische Terroristen südlich der Kissufim-Kreuzung im Gazastreifen einen weiteren Soldaten, vier weitere Armeeangehörige wurden schwer verwundet.

 

Bereits am Samstagabend hatten Palästinenser ebenfalls einen Soldaten an einem Armeestützpunkt in der judäischen Wüste erschossen.

 

Damit kamen an einem der blutigsten Wochenenden 21 israelische Zivilisten und Soldaten bei palästinensischen Terroranschlägen ums Leben. Die Zahl der Verletzten wird auf mindestens 60 Menschen beziffert.

 

Israelische Politiker und ranghohe Armeeangehörige forderten am Sonntagmorgen als Reaktion auf die Attentate die Zerstörung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Minister Dani Naveh (Likud) sagte in Jerusalem, „dem Regime Arafats“ müsse ein Ende gemacht werden.

 

Der Reservegeneral der israelischen Armee, Effie Eitam, sagte, Israel werde den Krieg über sich selbst bringen, sollte die PA nicht endgültig zerstört werden.

Von: ad

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