KATZRIN (inn) – Wein aus Israel wird immer beliebter – und vor allem immer besser. Das berichtet die Redaktion "Essen & Trinken" der Tel Aviver Tageszeitung "Ha´aretz".

 

Zuletzt schnitten israelischen Rotweine der Sorte Pinot Noir bei einer Experten-Verkostung hervorragend ab und verwiesen die Konkurrenz aus Australien und Italien auf die Plätze. Der 1999er "Golan Heights Winery, Pinot Noir, Yarden" erhielt 91 von 100 möglichen Punkten.

 

Dieser Jahrgang wurde – nach langjährigen Probeläufen - von der Kellerei in der Golan-Hauptstadt Katzrin erstmals in den Handel gebracht. Der "Barkan Pinot Noir 2000" aus der Kellerei in Mitzpe Ramon (Negev) erhielt 85 Punkte. Auch dieser Wein ist neu auf dem Markt.

 

Der Pinot Noir ist im französischen Burgund sowie in der Champagne zu Hause und gilt außerhalb der Region als schwierig zu ziehen und zu verarbeiten. Er hat eine intensive, leuchtend rubinrot-violette Farbe und ein fruchtiges Bouquet.

 

Der Geschmack ist vollmundig und harmonisch. Pinot Noir zählt zu den besten und feinsten Rebsorten der Welt.

 

Israelische Weinkellereien wie Barkan, Golan, Carmel oder Binyamina haben in den vergangenen zehn Jahren eine Qualitätsoffensive gestartet - und sowohl beim Anbau als auch bei der Verarbeitung der Trauben und dem Ausbau der Weine neue Standards eingeführt, um international konkurrenzfähig zu werden.

 

Der israelische Weinmarkt ist im internationalen Vergleich eher klein. Während früher fast ausschließlich zu religiösen Anlässen süßer Rotwein genossen wurde, hat sich in den letzten Jahren eine bedeutende Weinkultur entwickelt.

 

Obwohl auch ausgezeichnete Weißweine auf dem Markt (Chardonnay, Sauvignon Blanc, Emerald-Riesling) sind, beherrschen die roten Sorten (Merlot, Cabernet Sauvignon, Argaman) das Feld. Schwerpunkt-Anbaugebiete sind das Carmel-Gebirge um die Stadt Zikhron Ya´akov sowie Galiläa und der Negev. Die Reben werden künstlich bewässert.

 

Rund 70 Prozent aller in Israel produzierten Weine sind heute trocken oder halbtrocken ausgebaut. Israelische Weine gelten als nicht billig. Die prämierten Gewächse kosteten umgerechnet 45 Mark (Yarden) und 43 Mark (Barkan).

Von: zö

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