ZÜRICH / JERUSALEM (inn) - Beim Absturz der Passagiermaschine der Schweizer Fluggesellschaft Crossair in der Nahe des Flughafens Zürich-Kloten sind am Samstagabend auch drei prominente Israelis ums Leben gekommen.

 

Bei dem Unglück starben insgesamt 24 Menschen, darunter zahlreiche Deutsche und Schweizer. Neun Menschen überlebten den Absturz.

 

Bei den drei Israelis handelt es sich um den Dekan der medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität in Jerusalem, Yaakov Matzner (54), sowie den bekannten Arzt und Medizinprofessor Amiram Aldor (59). Unter den Opfern ist auch der Generaldirektor der Wirtschaftsbehörde von Tel Aviv, Avishai Berkman (50).

 

Die beiden Mediziner befanden sich auf dem Rückweg von einem Ärztekongress in Berlin. Sie waren Spezialisten für Hämatologie (Blutkrankheiten). Aldor war Leiter der Hämatologie-Abteilung des Ichilov-Krankenhauses in Tel Aviv.

 

Das Unglück ist offenbar auf eine zu geringen Höhe der Maschine beim Landeanflug zurückzuführen, teilte das schweizerische Bundesamt für Zivilluftfahrt mit. Unter den Toten ist auch die bekannte Popmusikerin Melanie Thornton (34).

 

Von den 33 Flugzeuginsassen stammten 13 aus Deutschland, je einer aus Kanada, Österreich, Schweden, Spanien und Ghana, zwei aus den Niederlanden, 10 aus der Schweiz sowie drei aus Israel.

Von: ad

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