Nach Hausdurchsuchung: Palästinenser erliegt Verletzungen

DSCHENIN (inn) – Elf Tage nach einer israelischen Razzia im Westjordanland ist ein Palästinenser am Samstag seinen Verletzungen erlegen. Der 20-Jährige war am 20. August bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Soldaten in Dschenin schwer verwundet worden.
Infolge einer Hausdurchsuchung in Dschenin ist ein weiterer Palästinenser an Schussverletzungen gestorben.
Infolge einer Hausdurchsuchung in Dschenin ist ein weiterer Palästinenser an Schussverletzungen gestorben.

Der Palästinenser, Karim Abu Sbeih, verstarb im Arabischen Krankenhaus in Nablus. Bei der Razzia hatten die Soldaten einen verdächtigen Palästinenser festnehmen wollen. Nach ihren Angaben eröffneten Bewohner des Flüchtlingslagers in Dschenin das Feuer und warfen Granaten auf die Israelis (Israelnetz berichtete). Daraufhin hätten die Armeeangehörigen zurückgeschossen. Ein Palästinenser kam bei den Zusammenstößen ums Leben.
Einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ zufolge nahmen am Samstag Tausende Palästinenser an Abu Sbeihs Begräbnis teil. Auch maskierte Bewaffnete der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, einer Untergruppe der Fatah, zeigten sich. Die Trauernden forderten palästinensische Einheit und ein Ende der israelischen Besatzung.

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