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Nach Anschlägen: Israel hilft Spaniern

MADRID (inn) – Nach der Anschlagsserie in der spanischen Hauptstadt hat das Pathologische Institut von Madrid Israel um Unterstützung gebeten. Demzufolge werden israelische Experten den Spaniern helfen, die Terror-Opfer zu identifizieren.

Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, wird das Institut für Gerichtsmedizin in Abu Kabir bei Tel Aviv drei Mediziner nach Madrid entsenden. Alle drei sprechen Spanisch und haben viel Erfahrung.

Unterdessen bot der Bürgermeister von Jerusalem, Uri Lupoliansky, den Madrilenen humanitäre Hilfe an. Die israelische Hauptstadt sei bereit, Sozialarbeiterinnen nach Spanien zu schicken, die sich um die Angehörigen der Terror-Opfer kümmern sollen.

Der Rettungsdienst Magen David Adom (Roter Davidstern) bot dem Spanischen Roten Kreuz Blutkonserven an. In einem Brief teilten die Spanier allerdings mit, dass sie genügend Vorräte hätten.

Die Bombenanschläge in vier Pendlerzügen am Donnerstagmorgen haben bisher 198 Todesopfer gefordert. Mindestens 1.200 Menschen wurden verletzt. Die spanische Regierung macht die baskische Separatistenorganisation ETA für die Attentate verantwortlich. Am Freitag berichteten hingegen arabische Medien, das internationale Terrornetzwerk „Islamische Brigaden“, im Volksmund „Al-Qaida“ genannt, habe sich dazu bekannt.

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