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Nach Angriff auf Jassin: Ägypten sagt Teilnahme an Feierlichkeiten in Israel ab

KAIRO (inn) – Die Ermordung des Hamas-Führers Scheich Ahmed Jassin durch die israelische Armee wirkt sich auch auf Israels Beziehungen zu Ägypten aus. Die Regierung des arabischen Nachbarstaates will jetzt keine Delegation mehr zu den Feierlichkeiten anlässlich des Friedensvertrages zwischen den beiden Ländern nach Israel entsenden.

Vor Journalisten verurteilte Ägyptens Präsident Hosni Mubarak am Montag den Angriff auf Jassin aufs Schärfste. Er bezeichnete ihn als „bedauerlich und feige“. Das staatliche Fernsehen berichtete, Mubarak habe den Besuch einer ägyptischen Delegation in Israel abgesagt. Mehrere Vertreter Ägyptens sollten am Dienstag nach Jerusalem reisen und dort an Feierlichkeiten anlässlich des 25. Jahrestages des Friedensabkommens zwischen den beiden Staaten teilnehmen.

Ägyptische Oppositionsparteien hatten vor dem Entschluss Mubaraks bereits dagegen protestiert, dass ägyptische Abgeordnete nach Israel reisen sollten.

Der am 26. März 1979 in Camp David unter US-amerikanischer Vermittlung abgeschlossene Vertrag war das erste Friedensabkommen Israels mit einem arabischen Staat.

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