Muslimische Organisation kritisiert Tempelberg-Besuch von Ben-Gvir

Von Israelnetz

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat einen Besuch des israelischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir auf dem Jerusalemer Tempelberg vom Dienstag verurteilt. In einer Stellungnahme vom Mittwoch spricht sie von einer „Erstürmung der Al-Aqsa-Moschee“, die „unter dem Schutz der israelischen Besatzungstruppen“ geschehen sei. Israel habe „keine Souveränität über die besetzte Stadt Al-Quds (Jerusalem) und ihre islamischen und christlichen heiligen Stätten“. Die internationale Gemeinschaft müsse Israel dazu zwingen, „seine Verbrechen im palästinensischen Gebiet“ einzustellen. (eh)

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15 Kommentare

  1. Frage, darf ein Israeli den Tempelberg betreten oder nicht. Provokation und sowas mal außenvorgelassen. Ist es erlaubt oder nicht ?

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    1. Israelische Muslime dürfen den Tempelberg ohnehin betreten, auch fürs Beten. Nicht-Muslime aus Israel und aller Welt dürfen ihn betreten, aber nicht dort beten.

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      1. Richtig, es gibt gültige Abkommen darüber, von beiden Seiten abgesegnet und unterschrieben.
        Der Rest der Stellungnahme ist Blödsinn.
        SHALOM

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      2. Wir waren im November auf dem Tempelberg mit Nati Rom und wurden explizit aufgefordert zu beten. Seit letztem Jahr ist es Juden und Christen erlaubt, dort zu beten.

        Israel Heute hat am 29.06.2025 darüber berichtet.

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  2. OIC des Wahnsinns? ERSTÜRMUNG Al Aqsa Moschee? Meinen die den Fußballplatz vor der Moschee von arab. Kindern? Ich mag Ben Gvir nicht, aber immer diese Lügen der Araber. Der Tempelberg wird von uns Juden nicht betreten, obwohl dort unsere beiden Tempel standen. Jerusalem gehört uns Juden. Al Quds Erfindung. Bin Salman, Saudi Arabien, sagte Jerusalem hätte keine Bedeutung für Muslime. Das Grab von Mohammed in Saudi Arabien. Wie sollte er dann vom Tempelberg mit seinem Pferd von dort in den Himmel geritten sein? Orientalische Märchen? Au weia. Mit solchen Aussagen steht man auf der Abschussliste. Shalom

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  3. Muslimische Organisation kritisiert Tempelberg-Besuch von Ben-Gvir. Wir nicht.

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    1. Aber ich tue es, Albert.
      Der Typ ist ein Extremist, er provoziert, hat meines Erachtens nach dort nichts zu suchen. Jedes Mal nach oder während seiner Besuche gabs Stunk mit Toten und Verletzten.
      Ist das nötig?
      SHABBAT SHALOM

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      1. Aber ich muss auch sagen, was die Behauptung einer Erstürmung der Al Aqsa unter der Deckung der IDF betrifft, das ist ja wohl der hinterletzte Blödsinn, das hat nicht einmal Ariel Sharon zu seinen aggressivsten
        Zeiten gemacht, und der war gewiss kein Kind von Traurigkeit.
        SHABBAT SHALOM

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  4. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Muslime über Ben Gvirs Besuch auf dem Tempelberg beschweren. Sie haben sogar schon mal den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gebeten, Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen, damit Israel es unterlasse, „diese rote Linie“ zu überschreiten. Und man glaubt es nicht, dieser Antrag kam aus China.🤦‍♀️ Ich mag Ben Gvir auch nicht und ja, er provoziert! Aber man muss auch nicht dauernd so einen Zinnober über ein „Nicht-Ereignis“ machen.

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  5. Na ja, so lange sie nicht das Abschlachten tausender Muslime im Iran verurteilen…sind ja eh nur Schiiten aus Sicht der OIC…oh weh. No Jews, no news. Es ist so traurig für unsere Generation.

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  6. @ Sebastian Wieder:

    „Na ja, so lange sie nicht das Abschlachten tausender Muslime im Iran verurteilen“

    Menschlich erbärmlich, aber vorteilhaft für uns Nichtanhänger des Islam, dass sie sich nicht einig sind. Es erginge uns meiner Meinung nach schlecht, wenn sich die, beispielsweise, gazanische Regierung und ihre Kämpfer auf weltweite Unterstützung aller Anhänger des Islam verlassen könnten.

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  7. Vorab: Ich mag extreme Positionen und Handlungen der aktuellen Regierung nicht.

    Ich verstehe Einiges nicht; vielleicht fehlt mir dazu Background.

    – Nach dem „Status Quo“ liegt die Verwaltung des Tempelbergs bei der (jordanischen) Waqf.
    – Für die Sicherheit ist die israelische Polizei verantwortlich.
    – Ben Gvir ist als Minister für die Polizei verantwortlich.
    – Es gibt meines Wissens weltweit nirgendwo die Regelung, dass ein für ein Gebiet verantwortlicher „Chef“ dieses Gebiet nicht besuchen darf. Oder doch?

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