Mitchell sagt Treffen mit Netanjahu ab

JERUSALEM / WASHINGTON (inn) - Der Nahost-Gesandte der USA, George Mitchell, hat ein für den morgigen Donnerstag in Paris geplantes Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu abgesagt. Grund seien Unstimmigkeiten über Israels Siedlungspolitik.

Beide Seiten bräuchten mehr Vorbereitungszeit, heißt es laut einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“ vom Mittwoch. Statt der Zusammenkunft mit Netanjahu wurde nun ein Treffen zwischen Mitchell und Israels Verteidigungsminister Ehud Barak für Montag in Washington anberaumt. Es wäre bereits Baraks zweiter offizieller Besuch in diesem Monat in den USA.

Die US-Regierung fordert von Israel einen kompletten Siedlungsbaustopp. Netanjahu hatte erklärt, er werde keine neuen Siedlungen bauen lassen. Am Ausbau bestehender Siedlungen müsse aufgrund des natürlichen Wachstums jedoch festgehalten werden.

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