Minister Braverman: „Israelische Araber um Verzeihung bitten“

BE´ER SCHEVA (inn) - Angesichts des Versöhnungstages Jom Kippur muss die Regierung die israelischen Araber um Vergebung bitten. Dies sagte Israels Minister für Minderheitenangelegenheiten, Avischai Braverman, am Samstag bei einer Konferenz der beduinischen Ortschaftsratsvorsitzenden in Südisrael.

„Der Staat Israel muss seine Einstellung zur arabischen Bevölkerung deutlich verbessern“, so Braverman. „Wir befinden uns in den Tagen der Umkehr und der Staat muss für eine Verbesserung dieser Ungerechtigkeit handeln.“ Damit bezog sich der Minister auf die ersten zehn Tage des jüdischen Jahres, die am heutigen Montag mit dem Jom Kippur zu Ende gehen. Sie sind besonders geprägt von Buße und der Bitte um Vergebung.

Vor seinem Treffen mit den Ortschaftsratsvorsitzenden hatte Braverman mehrere beduinische Siedlungen in der Negevwüste aufgesucht. Dabei hörte er von den Problemen mit Wasser, Kanalisation und Strom. „Wir müssen dieses Jahr beim Umgang mit der beduinischen Bevölkerung vorankommen. Wenn man Recht und Ordnung will, muss man auch etwas tun“, sagte der Avoda-Politiker. Die Menschen litten unter Arbeitslosigkeit und fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten.

Braverman versprach, alles zu tun, damit die israelische Regierung auf diesem Weg gehe und Dinge verbessere, wo es erforderlich sei. Dies berichtet die Tageszeitung „Jediot Aharonot“.

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