Mehr arme Familien in Israel

JERUSALEM (inn) – Die Zahl der armen Familien in Israel hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdreifacht. Dies geht aus einer Studie der “Bank of Israel” hervor, deren Ergebnisse am Dienstag veröffentlicht wurden.

Demzufolge lebten im Jahr 1988 100.000 arme Familien in Israel. Heute sind es 300.000. Dabei gilt die Hälfte des Durchschnittseinkommens als Armutsgrenze.

Ein Grund für diese Entwicklung sind starke Fluktuationen im Bereich der Wirtschaft. Auch demographische Veränderungen spielen eine Rolle.

Der Anteil der Bevölkerung, der in bitterer Armut lebt, ist hingegen seit 1988 etwa gleich geblieben. Betroffen ist jeder, der weniger als die Hälfte der Einkünfte eines armen Menschen hat.

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