Märtyrer-Brigaden bekennen sich zu Schussangriff

JERUSALEM (inn) – Die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden haben die Verantwortung für einen Schussangriff auf einen Israeli am Montagabend in Jerusalem übernommen. Die Polizei war zunächst von einem kriminellen Hintergrund für die Tat ausgegangen.

Wie der Informationsdienst “Walla” berichtet, hatte sich der mutmaßliche Attentäter vor dem Haus des 20-jährigen Nir Gil im Stadtteil Givat HaMivtar versteckt. Als der Israeli das Haus verließ, eröffnete er das Feuer. Der junge Mann wurde schwer am Kopf verwundet.

Am Mittwochabend bekannten sich die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden zu dem Attentat. Sie stehen der Fatah-Partei von PLO-Chef Jasser Arafat nahe.

Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit einem Anschlag auf einen Studenten im nahe gelegenen Stadtviertel French Hill. Am 19. März hatte ein bewaffneter Palästinenser den 20-jährigen George Chury erschossen. Offenbar war der palästinensische Student für einen Juden gehalten worden. Auch für diesen Anschlag übernahmen die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden die Verantwortung.

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