Lynchmord in Ramallah: Palästinenser töten mutmaßlichen Kollaborateur

RAMALLAH (inn) – In der Autonomiestadt Ramallah in Samaria haben mehrere Palästinenser am Dienstag einen Mann ermordet, der angeblich mit dem israelischen Sicherheitsdienst zusammengearbeitet haben soll.

Bei dem Opfer handelt es sich um Raif Laftawi aus der palästinensischen Ortschaft al-Amari die zu Ramallah gehört. Wie die Tageszeitung “Ha´aretz” meldet, hängten die Palästinenser Laftawis Leiche nach dem Lynchmord in der Nähe des Hauptquartiers von PLO-Chef Yasser Arafat in Ramallah an einem Strommast auf. Dort bewarfen sie den Körper mit Steinen und feuerten mehrere Schüsse auf ihn ab.

Palästinensischen Angaben zufolge, soll Laftawi israelischen Sicherheitsbeamten Hinweise auf den Aufenthalt von drei mutmaßlichen Terroristen der Tanzim-Milliz und der Force 17 gegeben haben.

Allein während der sogenannten “ersten Intifada” von 1987 bis 1993, waren mehr als 800 mutmaßliche Kollaborateure von Palästinensern getötet worden.

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