Einem Bericht der Tageszeitung "Ha´aretz" zufolge beteiligten sich drei israelische und zwei italienische Schwadronen an dem Training auf dem Luftwaffenstützpunkt Uvda. Brigadegeneral Hagai Topolansky von der israelischen Luftwaffe äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Italien. Die praktischen Übungen seien in die Tiefe gegangen.
Bereits vor etwa zwei Monaten hatten Israelis und Italiener gemeinsam am Luftwaffenstützpunkt Decimomannu auf Sardinien trainiert. Aus der israelischen und der italienischen Armee hieß es, die Übungen hätten nicht dazu gedient, einen etwaigen Angriff auf den Iran zu simulieren. Topolansky sagte laut der Zeitung "Yediot Aharonot": "Die Medien haben eine Tendenz, Themen miteinander zu verbinden, zwischen denen kein Zusammenhang besteht und eine Geschichte daraus zu machen. Unser Einsatz auf Sardinien war Teil unseres jährlichen Trainingsprogramms."
Unterdessen äußerten Vertreter der israelischen Luftwaffe die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der gemeinsamen Übungen mit der Türkei. "Wieder mit den Türken zu trainieren, ist nötig und angemessen", äußerte sich ein ranghoher Repräsentant zu dem langjährigen Verbündeten. Die Beziehungen haben sich vor allem nach der israelischen Razzia auf dem türkischen Schiff "Mavi Marmara" verschlechtert – dabei waren im Mai 2010 neun Aktivisten getötet worden.