„Ich weiß, dass wir dieselbe Auffassung zur Natur der Bedrohungen in der Region teilen“, sagte Livni laut der Zeitung „Ha´aretz“. „Ich kenne Ihre Meinung darüber, was getan werden muss.“
McCain äußerte die Ansicht, der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, sei dem Friedensprozess verpflichtet. Gleichzeitig lehne er die Gewalt im Gazastreifen ab. Die US-Regierung versuche, den palästinensischen Angriffen auf Israel ein Ende zu setzen. Der amerikanische Politiker hatte zuvor mit Abbas telefoniert.
Gespräch mit Peres
Bereits am Dienstag, nach seiner Ankunft, traf McCain mit Israels Staatspräsident Schimon Peres zusammen. Der Republikaner äußerte seine Besorgnis über den negativen Einfluss des Iran in der Nahostregion – besonders darüber, dass das Land radikale Gruppen trainiere, finanziere und anderweitig unterstütze. Durch seine aktuelle Reise in die Region, bei der er sich nach eigenen Angaben selbst ein Bild von der Lage machen will, sei diese Besorgnis noch verstärkt worden.
Peres betonte, dass der Iran nicht nur ein israelisches Problem sei. „Die Kombination aus Terror, Atompotential und einer unverantwortlichen Führung ist eine Gefahr für die ganze Welt. Selbst die arabischen Staaten der Region fürchten den Iran, und sie müssen das laut aussprechen.“
Unterstützung für Jerusalem als israelische Hauptstadt
Vor seiner Ankunft in Israel hatte McCain vor Journalisten in Jordanien versichert: „Ich unterstütze Jerusalem als Hauptstadt Israels.“