Literaturfest in Australien wegen Ausladung von anti-israelischer Autorin abgesagt

Von Israelnetz

Der Vorstand der „Autorenwoche“ im australischen Adelaide hat eine für Februar geplante Literaturveranstaltung abgesagt, nachdem zahlreiche Autoren ihre Teilnahme zurückgezogen haben. Die Autoren zeigten damit Solidarität mit der Schriftstellerin Randa Abdel-Fattah, die zuvor wegen israelfeindlicher Äußerungen ausgeladen worden war. Am Dienstag entschuldigte sich der Vorstand bei Abdel-Fattah und erklärte, er habe die Entscheidung aus Respekt vor der jüdischen Gemeinschaft getroffen, die unter den Folgen des Terroranschlags am Bondi-Strand im Dezember leide. Stattdessen habe die Ausladung Spaltung erzeugt. (mw)

Schreiben Sie einen Kommentar

6 Kommentare

  1. Nichts desto trotz war die Ausladung richtig, denn nun haben alle diese Autoren ihre Hosen runtergelassen und damit gezeigt, wo sie stehen. Ich hätte mich an Stelle des Vostandes nicht entschuldigt, sondern den besagten Autoren den Spiegel vor ihre Gesichter gehalten.
    SHALOM

    56
    1. Solidarität mit Antisemiten ist offenbar der neueste Trend. Ganz im Gegensatz dazu, die vornehme Zurückhaltung der „Kulturschaffenden“ zum Iran und dem Massaker an Demonstranten, zum Sudan und seinen Todesschwadronen usw. No Jews, no news…

      36
  2. Die palästinensisch-australische Autorin Randa Abdel-Fattah ausladen? Nein, sofort ausbürgern und ausweisen.

    54
  3. Solidarität mit einer Israelfeindlichen. Und das nach den Morden und Verletzten durch zwei Islamisten zu Chanukka. Kulturelle sind weltweit teils eine Schande. Entschuldigen? Geht garnicht bei der Antisemitin. Shalom

    48
  4. Die Nachricht: Der Vorstand einer sogenannten „Autorenwoche“ in der australischen Hauptstadt sagt eine Literaturveranstaltung ab, weil Autoren ihre Teilnahme zurückgezogen haben, um sich mit einer ausgeladenen Israelfeindin zu solidarisieren.

    Danach „ent-schuldigt“ sich dieser Vorstand bei der Israelfeindin.

    (Ein ausschließlich subjektiver Hinweis: Dieses „ENT-Schuldigen“ ist unsinnig. Denn wenn der Vorstand meint, er habe SCHULD auf sich geladen, kann er sich nicht selber „ent-schuldigen“ wollen – d.h., er kann nicht so einfach mir nichts dir nichts seine Schuld von sich abwälzen.)

    Meiner Auffassung nach leidet dieser Vorstand – unter moralischer Verwahrlosung. Richtig wäre gewesen, die Literaturveranstaltung stattfinden zu lassen. Ohne viel Aufhebens.

    @AlbertNolas Forderung ist mir sympathisch: „Die palästinensisch-australische Autorin Randa Abdel-Fattah ausladen? Nein, sofort ausbürgern und ausweisen.“ – Nun ja, juristisch ist das leider nicht durchsetzbar.

    26

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen