Libanesischer Präsident beschuldigt Israel

BEIRUT (inn) - Der libanesische Staatspräsident Michel Suleiman hat Israel für den bewaffneten Zwischenfall vom Montagmorgen verantwortlich gemacht. Bei einer Zeremonie zum 66. Bestehen der libanesischen Armee warf er dem jüdischen Staat vor, "seine Aggression zu erneuern".

Einem Bericht der Tageszeitung "Ha´aretz" zufolge lobte Suleiman das Militär seines Landes dafür, gegen israelische "Angriffe und Provokationen" auf Posten zu sein. Zudem würdigte er den Widerstand während des Zweiten Libanonkrieges zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz vor fünf Jahren.

Nach israelischen Angaben hatten libanesische Soldaten in der Grenzregion das Feuer auf Fallschirmjäger eröffnet. Diese hätten die Schüsse erwidert. Verletzt wurde niemand. Der Vorfall habe sich während einer Militärübung in einem Gebiet jenseits der Nordgrenze zugetragen, das unter israelischer Kontrolle ist. Aus der libanesischen Armee hieß es, israelische Truppen hätten kurzfristig libanesisches Gebiet betreten.

Die im Südlibanon stationierte UNIFIL kündigte eine Untersuchung des Zwischenfalles an.

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