Libanesische Dörfer als Militärstützpunkte

BEIRUT (inn) - In den vergangenen vier Jahren hat die Hisbollah-Miliz in mehr als 100 Ortschaften im Südlibanon Militärbasen angelegt. Außerdem hat sie ihr Raketenarsenal auf 40.000 aufgestockt. Dies verdeutlichen Landkarten und eine 3D-Animation des israelischen Militärgeheimdienstes (AMAN).

Nach Angaben des Geheimdienstes bewahrt die Hisbollah beispielsweise in der Ortschaft Al-Chiam Waffen in unmittelbarer Nähe von Schulen, Krankenhäusern oder Wohnhäusern auf. Ferner beobachte sie die Aktivitäten der israelischen Armee an der Grenze genau. Mit dem Arsenal könnte sie im Falle eines Krieges täglich 500 bis 600 Raketen auf Israel abfeuern. Die UN-Resolution 1701 hatte vor vier Jahren den Zweiten Libanonkrieg beendet. Sie legt fest, dass die Hisbollah im Südlibanon keine Waffen lagern darf. Die internationale UNIFIL-Schutztruppe soll dies verhindern.

Die Animation können Sie sich hier ansehen.

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