Leichenteile identifiziert

TEL AVIV (inn) - Das forensische Institut Abu Kabir bei Tel Aviv hat die Identifizierung der von der Hisbollah am vergangenen Mittwoch übergebenen Leichenteile abgeschlossen. Dabei handelt es sich um die sterblichen Überreste von sechs israelischen Soldaten, die während des Zweiten Libanonkrieges ums Leben gekommen waren.

Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ meldet, wurden die Familien der Soldaten in der Nacht zum Dienstag über die Identifizierung informiert.

Laut dem Bericht gehörten einige der Leichenteile zu vier Soldaten, die ums Leben kamen, als ihr Militärhubschrauber von der Hisbollah im August 2006 abgeschossen wurde.

Alle Soldaten waren bereits in Israel bestattet worden. Ihre Gebeine waren bei der Beerdigung jedoch nicht vollständig.

Unterdessen hat auch die Hisbollah einen Großteil der von Israel übergebenen Leichen identifiziert. Dabei handelt es sich um 157 Männer unterschiedlicher Nationalitäten. Unter ihnen waren Libanesen, Syrer, Palästinenser, Jordanier, Libyer, ein Tunesier und ein Mann aus Kuwait. Sie alle waren bei dem Versuch ums Leben gekommen, nach Israel einzudringen.

Die Leichenteile waren am 16. Juli 2008 von der schiitischen Hisbollah zusammen mit den Leichen der entführten israelischen Soldaten Eldad Regev und Ehud Goldwasser an Israel übergeben worden. Im Gegenzug hat Israel fünf Gefangene, darunter den wegen Mordes verurteilten Libanesen Samir Kuntar, freigelassen. Zudem wurden die Leichen von 199 arabischen Kämpfern an die Miliz übergeben.

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